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Ostschweiz Vogelgrippe bleibt latent gefährlich

Auch wenn die Vogelgrippe aus den Schlagzeilen verschwunden ist, Entwarnung können die kantonalen Veterinärämter nicht geben. Nach wie vor sterben täglich ein bis zwei Wildvögel alleine im Thurgau an der heimtückischen Seuche. Geflügel ist bisher nicht betroffen.

Enten auf dem Bodensee
Legende: Weiterhin bedroht: Enten auf dem Bodensee. Keystone

Nach den Reiherenten sind jetzt auch Haubentaucher von der Vogelgrippe betroffen. Allerdings in sehr kleiner Anzahl. Rund ein bis zwei tote Wildvögel würden im Thurgau täglich eingesammelt, dies hauptsächlich in der Region Kreuzlingen und Untersee, heisst es beim Thurgauer Veterinäramt. Auch zwei Wanderfalken fielen der Vogelgrippe zum Opfer, vermutlich, weil sie von infizierten Tieren gefressen hatten.

Hausgeflügel bisher nicht betroffen

Beim Hausgeflügel hingegen sind bisher keine Fälle bekannt. Offenbar greifen die vom Bundesrat verordneten Massnahmen. Demnach darf das Geflügel nicht im Freien gefüttert werden. Im Gegensatz zu den strengeren Vorschriften bei der ersten Vogelgrippe-Pandemie vor zehn Jahren darf das Hausgeflügel aber weiterhin ins Freie gelassen werden. Diese Massnahme gilt noch mindestens bis Ende Januar 2017.

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