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Wahlen AR Renzo Andreani und Ingeborg Schmid müssen zittern

Legende: Audio Zweimal zittern in Ausserrhoden abspielen. Laufzeit 03:29 Minuten.
03:29 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 27.02.2019.

Seit fünf Jahren ist Renzo Andreani (SVP) Gemeindepräsident von Herisau. Gegenkandidaten für die Wahlen vom 17. März gab es keine. Er geniesst deshalb die Unterstützung aller Parteien.

Kurz bevor die Wahlunterlagen in die Haushalte verschickt wurden, tauchte dann doch noch ein Gegenkandidat auf: Kurt Geser. Das Besondere: Der 58-Jährige arbeitet seit dem vergangenen September in leitender Funktion für die Gemeinde. Geser fordert also seinen Chef heraus.

Kritik üben an Andreani will er allerdings nicht. Geser will eine Alternative bieten und die Kommunikation verändern und für mehr Offenheit sorgen.

Parteigeplänkel mit starren Meinungen sind nicht sein Ding.

«Jede Bürgerin, jeder Bürger darf sich zur Wahl stellen. Auch Mitarbeitende der Gemeinde.»
Autor: Renzo AndreaniGemeindepräsident Herisau

Renzo Andreani reagiert diplomatisch auf den Herausforderer aus dem eigenen Haus. «Jede Bürgerin, jeder Bürger darf sich zur Wahl stellen. Auch Mitarbeitende der Verwaltung», sagt er.

Andreani will sein Amt gerne weiterhin ausüben. Gemeindepräsident zu sein, sei seine Berufung, sagt er.

Ingeborg Schmid hat Erfahrung mit einer Kampfwahl

Weiter machen möchte gerne auch die amtsälteste Gemeindepräsidentin von Appenzell Ausserrhoden. Seit 2004 regiert Ingeborg Schmid (SVP) in Bühler. Immer mal wieder rumpelt es in der Gemeinde. Und es gab auch schon eine Kampfwahl – und zwar vor acht Jahren. Damals setzte sich Schmid souverän durch.

In diesem Jahr muss sie eventuell etwas mehr zittern. Herausgefordert wird sie nämlich von einem Kollegen aus dem Gemeinderat: Jürg Engler. Der Parteilose tritt aus dem Gemeinderat zurück – und zwar, weil er mit der Führung nicht zufrieden ist. Er will zeigen, dass es auch anders geht.

«Ich fände es schade, wenn ich so abtreten müsste.»
Autor: Ingeborg SchmidGemeindepräsidentin Bühler

Ein Vorwurf, der auf Ingeborg Schmid zielt. Sie ist überrascht vom Vorwurf. Sie habe erst aus den Medien von diesem Vorwurf erfahren, sagt sie. Persönlich habe ihr das Engler nie gesagt.

«Ich fände es schade, wenn ich so abtreten müsste», sagt sie.

Gewählt wird am 17. März

Wie sich die Stimmberechtigten entscheiden und ob es Abwahlen von Gemeindepräsidenten gibt oder nicht, zeigt sich am Wahlsonntag, am 17. März.

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