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Wahlen Ständerat Thurgau Spuhler will nicht, aber die SP

Stadler-Rail-Patron Peter Spuhler stellt sich nicht als Nachfolger von SVP-Ständerat Roland Eberle zur Verfügung. Nun melden SP und FDP Ansprüche an.

Legende: Audio SP schielt auf SVP-Sitz abspielen. Laufzeit 03:43 Minuten.
03:43 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 03.10.2018.

Stadler Rail Patron Peter Spuhler will nicht in den Ständerat. Spuhler wurde als Kronfavorit gehandelt für die Nachfolge von SVP-Ständerat Roland Eberle. Nun nimmt er sich selber aus dem Rennen. Es sei besser, wenn er Jüngeren Platz mache.

Ich würde acht Jahre lang im Ständerat bleiben wollen, wäre dann aber bereits 69. Das hat keinen Sinn.
Autor: Peter SpuhlerUnternehmer und alt Nationalrat

Die Absage erstaunt, weil Spuhler in den vergangenen Jahren immer wieder durchblicken liess, dass ihn die nationale Politik nochmal reizen würde. Seine Absage begründet er auch mit seinem Alter. Nächstes Jahr wird Spuhler sechzig, nach zwei Legislaturen wäre er neunundsechzig. Zudem wolle er mehr Zeit für seine Familie und für die Firma.

Nun muss die SVP einen anderen Kandidaten finden. Parteipräsident Ruedi Zbinden ist zuversichtlich, dass seine Partei über namhafte Personen verfügt. Nach der Absage von Peter Spuhler wittern jetzt aber auch die SP und die FDP Morgenluft.

Wir wollen, dass auch die Linke im Thurgau wieder im Stöckli vertreten ist. Deshalb werden wir einen Kandidaten aufstellen.
Autor: Nina SchläfliPräsidentin SP Thurgau

Die SP hat sich bereits entscheiden, mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin anzutreten. Ähnlich sieht es bei der FDP aus. Sie hat ihren Sitz im Ständerat vor über 30 Jahren verloren.

Die Zeit ist reif, dass wir wieder einen Sitz im Ständerat haben.
Autor: David H. BonPräsident FDP Thurgau

Die Zeit sei reif, dass die FDP wieder in den Ständerat einziehe, sagt Parteipräsident David H. Bon. Ob dies bereits bei den kommenden Wahlen 2019 passieren soll, müsse seine Partei aber noch diskutieren. Wenn nicht im kommenden Jahr, dann werde die FDP 2023 antreten. Auch die GLP will sich überlegen, ob eine Kandidatur für sie in Frage kommt.

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