Weniger Bus für St. Gallen

Geplant waren mehr Busverbindungen im ganzen Kanton. Wegen dem Spardruck verzichtet das Parlament aber darauf. Fast zwei Millionen Franken soll der Kanton so weniger ausgeben.

St. Galler Marktplatz Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auf Bahnverbindungen und Buslinien wird verzichtet. Kantonsrat macht Abstriche für zwei Millionen (Symbolbild) Keystone

Ab 2016 hätten die Rheinecker jede halbe Stunde mit dem Bus nach Rorschach fahren sollen. In der Region Zürichsee/Linth hätte an Samstagen der Halbstundentakt eingeführt werden sollen. Und in der Stadt St. Gallen hätten die Benutzer der Buslinien 1 und 4 deutlich mehr Verbindungen erhalten sollen.

Daraus wird nichts. Die Streichung des geplanten Ausbaus sei vertretbar, fand der zuständige Regierungsrat Benedikt Würth. Anders sah das SP-Parlamentarier Ruedi Blumer. Der Ausbau stärke die Standortattraktivität des Kantons. Die grosse Mehrheit befand aber anders.