Weniger Unfälle auf dem Bodensee

Auf dem Thurgauer Teil des Bodensees und Hochrheins sind 2014 weniger Unfälle passiert. Der Grund dürfte das schlechte Wetter im Sommer gewesen sein. Zwei Personen ertranken, vier wurden verletzt.

Die Seepolizei im Einsatz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im vergangenen Jahr musste die Seepolizei der Thurgauer Kantonspolizei wegen Unfällen 13mal ausrücken. zvg

Die Verantwortlichen der Seepolizei ziehen eine «durchschnittliche Bilanz» der vergangenen Wassersport-Saison, wie es in einer Mitteilung heisst. Anfang August ertrank ein junger Mann beim Schwimmen vor Kreuzlingen. Ein älterer Mann bekam Mitte Juli im Schwimmbad Romanshorn gesundheitliche Probleme und ertrank.

Kontrollen auf dem See

Vier Personen wurden verletzt, eine weniger als 2013. Unter anderem touchierten zwei Personen beim Transport eines Katamarans eine Fahrleitung der Bahn und erlitten Stromschläge. Insgesamt registrierte die Seepolizei 13 Unfälle, etwa halb soviele wie im Vorjahr. 63 Personen mussten aus Seenot gerettet werden.

Auf dem Hochrhein gab es nur einen Unfall. Es komme aber immer wieder zu brenzligen Situationen, weil Freizeitkapitäne die Kraft des Wassers und die Gefahren von Hindernissen unterschätzten, schreibt die Polizei. Die Seepolizei der Thurgauer Kantonalpolizei führte deshalb Kontrollen durch, vor allem an Tagen mit viel Verkehr auf dem Wasser.

174 Unfälle auf dem ganzen See

Auf dem ganzen Bodensee und dem Hochrhein bis Schaffhausen ereigneten sich im vergangenen Jahr 174 Unfälle, neun weniger als 2013. Zwölf Personen kamen ums Leben: 58 Menschen wurden verletzt. Die Unfallschäden summierten sich auf knapp eine Million Euro.