Wenn aus einem Strauss eine Handtasche wird

Die Straussenfarm in Mörschwil macht aus ihren Vögeln seit kurzem auch Mode-Zubehör. Aus den Häuten der geschlachteten Tiere entstehen luxuriöse Handtaschen. Designer im Kanton Zürich machen auf Bestellung bunte Taschen aus St. Galler Straussenleder.

Mann mit Haut eines geschlachteten Strausses Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Straussenfarmer Cornel Eberle mit der Haut eines geschlachteten Strausses. Aus diesem Stück entsteht eine Handtasche. SRF

Cornel Eberle ist der Besitzer der grössten Straussenfarm der Schweiz. In Mörschwil hält er rund 200 Laufvögel. Der grösste Teil wird zu Fleisch verarbeitet, die Häute werden neuerdings zu Handtaschen «made in switzerland» verarbeitet: «Mein ethischer Grundsatz ist, den ganzen Strauss zu verwerten. Deshalb bin ich froh über die neuen Handtaschen aus Straussenleder», sagt Eberle.