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Hallen- und Freibad Chur
Legende: Beim Hallenbad Chur gibt es unterschiedliche Preise. Für Einheimische und für Auswärtige. ZVG
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Ostschweiz Wer den richtigen Dialekt spricht, zahlt weniger

Der Rabatt für Einheimische wird vor allem bei Hallen- und Freibädern wiederbelebt. Doch der Preisüberwacher warnt: Er dürfe nicht zur Gewinnmaximierung missbraucht werden. Einheimischen-Rabatt mache nur Sinn, wenn Auswärtige Kosten decken helfen bei defizitären und subventionierten Betrieben.

Der Eintritt ins Hallenbad kostet in Chur 7.50 Franken. Aber nur für die Einheimischen. Auswärtige zahlen 2.50 Franken mehr. Der Grund: Der Betrieb des Hallenbades ist defizitär. Während Einheimische das Defizit mit ihren Steuern abtragen, dürfen Auswärtige durchaus mit höheren Eintrittspreisen etwas gegen das Defizit beitragen, findet der Churer Stadtpräsident, Urs Marti.

Audio
Populär bei Einheimischen, wenig geliebt bei Auswärtigen (9.8.2016)
02:28 min
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 28 Sekunden.

Dem Beispiel von Chur folgen schon einige Gemeinden in der Ostschweiz. So wird es aktuell zum Beispiel in Arbon diskutiert. In der Gemeinde am Bodensee existiert bei den Abonennten bereits ein Rabatt für Einheimische. Nun kommt der Rabatt auch bei den Einzelbilletten ins Gespräch.

Allerdings soll der Rabatt nicht die Einheimischen entlasten, sondern vielmehr der Zuschlag bei den Auswärtigen etwas zu den Kosten beitragen.

Preisüberwacher zeigt Verständnis

Audio
Stefan Meierhans, Preisüberwacher (9.8.2016)
05:32 min
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 32 Sekunden.

Der Preisüberwacher zeigt Verständnis bei Preisaufschlägen bei Auswärtigen für defizitäre und subventionierte Betriebe wie Hallen- und Freibäder.

Allerdings dürfe so ein Einheimischen-Rabatt nicht zur Gewinnmaximierung missbraucht werden. Wenn also die Zuschläge für Auswärtige zum Gewinn des Betriebs beitragen würden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Die Idee ist okay, aber dann sollte die Gemeinde für entsprechende Wohnsitzausweise sorgen. Denn Steuern in der Gemeinde zahlt nicht nur derjenige, der den lokalen Dialekt spricht. Insofern: SRF, Ihr Titel ist ein klarer Verstoss gegen das Gleichstellungsgesetz: Herkunftsdiskrimination! No-go!
  • Kommentar von Ida Fischer  (Ida Fiischer)
    Das ist in anderen Ländern ganz normal dass die Einheimischen die hälfte bezahlen. Zum Beispiel bezahlten wir vor 2 Jahren das doppelte als Eintritt in einem Vergnügungspark auf den Kanaren. Die Einheimischen finden das auch OK und kennen gar nichts anderes,
  • Kommentar von Joachim Brazerol  (Jbrazerol)
    "Wer den richtigen Dialekt spricht"??? Wie werden denn "Einheimische" definiert? Bewohner der gleichen Gemeinde? Wie wird das überprüft? Die ID zeigt bekanntlich nur den Heimatort, aber nicht den Wohnort...
    1. Antwort von Benjamin Thiel  (BThiel)
      Sie brauchen einen Antrag 23b5 den gibt es in Büro 34 dazu brauchen sie noch 2 Stempel einen aus Büro 234 un einen aus Bern und CHF 67.80 dann bekommen sie die Badicard Chur. ... Hab ich zumindest gehört... =)
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Man muss nicht den richtigen Dialekt sprechen, man muss die Card vorweisen, die alle in Chur wohnhaften Personen zugeschickt erhielten.