Wie kommt die Uni zu ihrem Geld?

Die Universtät St. Gallen arbeitet in Zukunft mit einem Leistungsauftrag und mit einem fixen Beitrag vom Kanton. Dazu kommen Beiträge des Bundes und der beteiligten Kantone. Rund die Hälfte des Budgets von 212 Millionen Franken erwirtschaftet die Uni aber selber.

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Bildlegende: Lehre und Forschung an der HSG werden zur Hälfte durch Drittmittel finanziert Keystone

Die Unversität St. Gallen erwirtschaftet schön heute gut die Hälfte ihrer Mittel selber. In Zukunft wird der Anteil noch wachsen, in den letzten Jahren haben Sparpakete den Anteil der öffentlichen Hand verkleinert.

Die Haupteinahmequellen der Uni sind

  • Dienstleistungen für Dritte (z.B. Weiterbildungsangebote)
  • Beiträge an bestimmte Projekte (an die Infrastruktur oder für einen Lehrstuhl)
  • Beiträge aus der HSG-Stiftung, in die zum Beispiel der Universität verbundene ehemalige Absolventen einzahlen können

Die Sponsoren-Verträge kann man anschauen

«Einflussnahme durch Sponsoren verhindern wir durch ein bewährtes Regelset», sagt Uni-Rektor Thomas Bieger. Die Forscher müssten etwa frei sein in der Wahl der Forschungsmethode. «Und die Ergebnisse müssen nach einer gewissen Zeit publiziert werden, damit sie in der wissenschaftlichen Welt auch diskutiert und damit kontrolliert werden können», so Bieger weiter.

Am wichtigsten sei aber, dass die Universität keine einzelnen Hauptsponsoren habe. So sei sichergestelt, dass der Rückzug eines Geldgebers die Uni nicht in Schieflage bringen könne. Die Gegenleistung der Uni an Sponsoren beschränke sich beispielsweise auf die Werbe-Präsenz bei Veranstaltungen der Uni. Sponsor-Verträge seien zudem auf Anfrage öffentlich einsehbar.