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Ostschweiz «Wir haben die Zukunft der Kinder im Blick»

Rolf Widmer leitet den Verein «Tipiti». Dieser betreut unter anderem im Kanton Appenzell Ausserrhoden Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern in der Schweiz Asyl beantragen. Ein Gespräch zum 40-jährigen Jubiläums des Vereins

Legende: Audio Gespräch mit Gründer und Leiter des Vereins «Tipiti» (02.06.2016) abspielen. Laufzeit 13:00 Minuten.
13 min, aus Regi Ostschweiz vom 03.06.2016.

Viele Kinder in der Ostschweiz, die sich in schwierigen Situationen befinden werden vom Verein «Tipiti» betreut. Seit 40 Jahren sucht der Verein Pflegefamilien, betreibt Schulen und Wohngemeinschaften. Und seit 40 Jahren ist der Gründer und Geschäftsführer Rolf Widmer mit dabei.

Im Gespräch mit dem Regionaljournal Ostschweiz sagt Rolf Widmer, das Ziel des Vereins sei den Kindern eine Perspektive zu geben. Denn sie seien in schwierigen Situationen. Es gebe Kinder deren Eltern im Gefängnis sitzen, in einer Klinik sind oder einer schwierigen Scheidungssituation ausgesetzt sind. Seit Mai betreut der Verein auch Kinder und Jugendliche im Kinderdorf Pestalozzi, die ohne Eltern in die Schweiz gekommen sind und hier Asyl beantragen. Auch bei diesen Kindern gehe es darum, Ihnen eine Perspektive zu geben. Oft waren sie lange auf der Flucht, haben dabei vielleicht Ihre Eltern verloren und bräuchten nun eine Perspektive für die Zukunft. Dabei wolle der Verein helfen.

Der Verein «Tipiti»

Der Verein Tipiti wurde 1976 gegründet und hat sich auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Lebensläufen spezialisiert. In Trogen soll Tipiti den jugendlichen Flüchtlingen helfen, sich in ihrem neuen Umfeld zurechtzufinden und sich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.

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