Zum Inhalt springen

Header

Audio
Der Wolf ist identifiziert
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 27.08.2020.
abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Inhalt

Wolfriss in Innerrhoden Wolf stammt aus Italien

Die beiden Geissen, die Ende Juni und Anfang Juli auf der Potersalp in Appenzell Innerrhoden tot gefunden wurden, sind von einem Wolf gerissen worden. Das Tier stammt aus Italien und war bislang erst einmal in der Schweiz nachgewiesen worden.

Ende Juni und Anfang Juli waren auf der Potersalp zwei Geissen gerissen worden. Nun konnte der verantwortliche Wolf aufgrund von DNS-Spuren bestimmt werden, wie die Innerrhoder Jagd- und Fischereiverwaltung mitteilt.

Wolfsmännchen identifiziert: M135

Die durch die Wildhut entnommenen DNS-Spuren seien durch das Laboratoire de Biologie de la Conservation de l'Université de Lausanne analysiert worden. Dabei konnte das Wolfsmännchen M135 identifiziert werden. Der aus Italien stammende Wolf wurde bis anhin lediglich einmal in der Schweiz genetisch nachgewiesen. Am 14. Mai 2020 wurden DNS-Spuren von M135 in Oberhof AG im Zusammenhang mit Nutztierrissen nachgewiesen. Der Wolf hatte im Fricktal drei junge Schafe gerissen.

Somit stehe fest, dass die Proben der Wildhut korrekt und professionell durchgeführt wurden, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Ergebnis der Proben sei der Jagdverwaltung durch die Stiftung Kora für Raubtierökologie und Wildtiermanagement mitgeteilt worden.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Empfehle den Film "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark" anzusehen. Zeigt erstaunliches über die Wölfe.
  • Kommentar von Eva Wädensweiler  (E. W.)
    Gestern gab es auf SRF doch die tolle Sendung "Netz Natur".
    Und wurde darin bestätigt, dass Tiere oft schon tot oder schwer verletzt sind, oder Kälber, Kühe & Schafe schon krank waren, wenn Wölfe sich über sie hermachen.
    Natürlich hat es dann die DNA des Wolfes am Tier.
    Schlimmer ist doch, wie wenig sich die Bauern um ihre kranken Tiere kümmern. Sie bei der Sömmerung ihren Schicksal überlassen.
    1. Antwort von Alois Keller  (eyko)
      Sag ich doch immer, die Tiere werden zu wenig betreut, bzw. überwacht oder geschützt von Herdenhunden o.a. Man überlässt sie ihrem Schicksal. Jeder Tierhalter der nicht genügend auf seine Tiere aufpassen kann, soll auf diese Haltung verzichten. Die Wölfe bringen das natürliche Gleichgewich in unserer Ökosystem und gehören dazu. Man muss ihnen aber auch das Wild in den Wäldern gönnen, dass die Jäger gerne für sich allein beanspruchen.