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Marcel Schwerzmann: «Ich habe bewusst viele Leute getroffen, damit sie das Bild von mir revidieren konnten.»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 31.10.2019.
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100 Tage im Amt «Der Rollenwechsel verlief gut»

Der frühere Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann ist jetzt Bildungs- und Kulturdirektor, und fühlt sich pudelwohl.

Die Rochade innerhalb der Luzerner Regierung sorgte für Aufsehen. Nach den Wahlen im Frühling übernahm Reto Wyss (CVP) das Finanzdepartement. Der bisherige Finanzdirektor Marcel Schwerzmann (parteilos) musste ins Bildungs- und Kulturdepartement wechseln.

In seiner neuen Aufgabe fühle er sich wohl, sagt Schwerzmann in seiner Bilanz nach 100 Tagen im neuen Departement. Der Rollenwechsel erlaube es ihm auch, aus einer anderen Sicht auf gewisse Themen zu blicken. Nach 12 Jahren im Finanzdepartement habe er die grossen Themen auch aus der Bildung und Kultur natürlich schon gekannt, sagt Schwerzmann. «Jetzt ändert sich aber die Optik - es geht mehr um die Inhalte und die Details», sagt Schwerzmann. Da wolle er jetzt schon genauer Bescheid wissen.

Schwerpunkt neues Museum

Marcel Schwerzmann will als Schwerpunkt die Zusammenführung der beiden Luzerner Museen vorantreiben. Er lud die Medien ins Zeughaus Musegg, das als neuer Museumsstandort evaluiert wird. «Ich sehe keinen Grund, wieso man in einem solch grossen, geeigneten Gebäude kein Museum unterbringen könnte», sagte Schwerzmann am Donnerstag. Im neuen Museum für Natur, Geschichte und Gesellschaft sollen das bisherige Historische Museum und das Natur-Museum Luzern zusammengeführt werden.

Keine grossen Schulreformen

Schwerzmann äusserte sich anlässlich des Mediengesprächs weiter zum Luzerner Theater und zur Bildung. In der Schule würden keine grossen Reformen anstehen. Sein Ziel sei es, die Komplexität der Bildungsorganisation zu reduzieren. Diese sei mitunter auch der stärkeren Individualisierung geschuldet. Abhilfe erhofft sich Schwerzmann dank stärkerer Digitalisierung.

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