Zentralschweizer Eishoffnung «1000 Stürze und zwei Jahre üben für einen Sprung»

Nach 30 Jahren Unterbruch finden die Schweizermeisterschaften im Eiskunstlaufen und Eistanzen wieder in Luzern statt. Aus der Zentralschweiz hat sich mit Valentina Biasca nur eine Sportlerin qualifiziert. Die Meggerin besucht die Sportmittelschule in Engelberg und setzt ganz auf die Karte Sport.

Valentina Biasca am Trainieren Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Valentina Biasca trainiert etwa 20 Stunden in der Woche. srf

Seit ihrem sechsten Lebensjahr steht Valentina Biasca praktisch täglich auf dem Eis. Im Moment besucht die 17-jährige Meggerin die Sportmittelschule in Engelberg. Dort lassen sich ihr trainingsintensiver Sport und die Schule am besten kombinieren, sagt Valentina Biasca.

Emotionen auf dem Eis

Für das Kurzprogramm an den Schweizermeisterschaften hat sich Valentina Biasca den Song «Don`t cry for me Argentina» ausgewählt. «Als mir meine Trainerin Gabrielle Gisler diesen Song auf dem Eis vorgespielt hatte, wusste ich sofort, der ist es. Man kann damit wunderbar Emotionen ausdrücken und das gefällt mir am besten beim Eiskunstlaufen.»

Etwa drei Stunden täglich steht Valentina Biasca auf dem Eis. Um einen neuen Sprung zu lernen, brauche man etwa zwei Jahre. 1000 Stürze, blaue Flecken und Verletzungen inklusive. «Trotzdem habe ich bis jetzt noch keine Sekunde an meinem Sport gezweifelt oder ans Aufhören gedacht.»

Nationalkader ist das grosse Ziel

Ein Rang unter den besten 15 an den diesjährigen Schweizermeisterschaften ist ihr Ziel. Längerfristig möchte es die 17-Jährige unter die besten Fünf der Schweiz schaffen, dem Nationalkader angehören und an einer EM mitmachen.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr