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«1896 brannte die erste Glühbirne in einem Privathaushalt»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 16.10.2019.
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125 Jahre CKW Am Anfang stand ein Wasserkraftwerk für die Industrie

In Rathausen bauten Industrielle ein erstes Kraftwerk. Daraus entstand der grösste Stromversorger der Zentralschweiz.

Die Anfänge der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) gehen auf das Jahr 1894 zurück. Damals, vor 125 Jahren, gründeten Eduard von Moos und Theodor Bell die Aktiengesellschaft Elektrizitätswerke Rathausen. Die beiden Industriellen brauchten Strom für ihre Fabriken und bauten das erste Wasserkraftwerk in Rathausen.

Bereits zwei Jahre später - 1896 - wurde erstmals Lichtstrom an einen privaten Kunden abgegeben.

Am Anfang war die Angst der Gründer gross, dass es nicht genügend Abnehmer für den Strom gibt. Doch schnell zeigt sich, dass diese Angst unbegründet war.

Die Gründer wurden von ihrem eigenem Erfolg überrascht
Autor: Martin SchwabCKW-Chef

Anfangs und Mitte des 20. Jahrhunderts wurden dann immer mehr Kraftwerke gebaut. Zuerst setzte man ausschliesslich auf Wasserkraft, dann kamen Dampfmaschinen dazu, welche mit Kohle befeuert wurden.

Anfangs 1960 entstand das grösste Wasserkraftwerk der Schweiz - das Göscheneralpsee-Kraftwerk. Die Wasserkapazitäten der Kraftwerke war zunehmend erschöpft - es wurde nach neuen Stromerzeugungsformen gesucht. Die Lösung hiess Atomkraft.

Erneuerbare Energien

Waren die Atomkraftwerke früher beliebt, will man heute von ihnen wegkommen. Die Energiewende stellt für die CKW eine Herausforderung dar. Die CKW unterstützten die Energiestrategie 2050 des Bundes, sagt Firmenchef Martin Schwab. Aber: «Windkraftwerke stossen oft auf grossen Widerstand. Solarenergie kommt besser an, und da sind wir auch intensiv dran.» Allerdings seien die Kern- und Wasserkraftwerke mit Solarenergie alleine nicht zu ersetzen.

Zahlen zur CKW heute

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Die CKW versorgt im Kanton Luzern 130'000 Endkunden in 73 Gemeinden mit Strom. Nebst Privatkunden werden auch Landwirtschaftsbetriebe, KMU und Grossunternehmen versorgt. Laut dem Unternehmen geschieht das auf einem Netz mit einer Länge von rund 7'600 Kilometer.

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