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Legende: Audio Freudig-nervös vor dem Sendestart: Thomas Arnold (Stiftung Weidli, links), Matthias Büeler (Radio 3fach, Mitte) und Talin Canova (Radioschule klipp+klang, rechts). abspielen. Laufzeit 03:43 Minuten.
03:43 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 30.04.2019.
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23. Stanser Musiktage Musik aus aller Welt – und ein Festivalradio

Am Weltmusikfestival vom 30. April bis 5. Mai gibt es neu auch nachts Live-Konzerte und ein spezielles Festivalradio.

Gastspiele von Weltstars und regionalen Bands an ungewöhnlichen Orten, ein Gratisprogramm auf dem Dorfplatz und festliches Treiben in den Gassen: Die Stanser Musiktage, Link öffnet in einem neuen Fenster locken seit Mitte der 1990er-Jahre Musikfans in die Zentralschweiz.

Die 23. Ausgabe wartet mit einer Neuerung auf, die vor allem jugendliche Festivalbesucherinnen und -besucher freuen wird. Nebst den nächtlichen DJ-Sets gastieren im Unteren Beinhaus am Wochenende zwei Ambient-Tüftlerinnen mit Nachtkonzerten: Saloli aus den USA sowie Martina Lussi aus Luzern.

Täglich eine Stunde live auf Sendung

Und - auch eine Neuheit: Das inklusive Festivalradio. Die Stanser Musiktage arbeiten auch bei dieser Ausgabe mit «Kultur inklusiv» zusammen, dem Schweizer Label für die kulturelle Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen. Angeleitet von Moderatorinnen und Moderatoren von Radio 3fach aus Luzern gestalten Klientinnen und Klienten der Stiftung Weidli in Stans täglich eine Stunde Radioprogramm und senden live vom Dorfplatz.

Ich habe etwa 2000 CDs zu Hause. Musik ist für mich also kein Fremdwort.
Autor: Thomas Arnold

Thomas Arnold gehört zu den rund zehn Personen der Stiftung Weidli, die während der Stanser Musiktage Radio machen. «Ich wusste gleich, dass ich da dabei sein will», sagt Thomas Arnold. Das Festivalradio berichtet live vom Dorfplatz über das Festivalgeschehen. Bis am Freitag jeweils um 19 Uhr, am Samstag um 18 Uhr - und zwar über die Frequenzen von Radio 3fach, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Experimente und Traditionen

Unter den Gästen aus der Ferne stechen dieses Jahr zwei Kollektive heraus. Les Amazones d’ Afrique versammelt Sängerinnen aus Westafrika. Das dänische Rockquartett Efterklang tut sich mit dem Barockensemble B.O.X zusammen.

Einen ähnlichen Bogenschlag wagt der Luzerner Klangerkunder Albin Brun, der sein Worldjazzquartett auf gregorianische Choräle treffen lässt. Das Projekt «Tempus fluit - Tempus fugit» ist in Stans bereits ausverkauft, geht anschliessend aber auf eine ausgedehnte Tournee.

Die gut 40 Konzerte der Stanser Musiktage finden auf elf Bühnen statt, darunter auch etablierte wie Chäslager oder Theater an der Mürg. Im Rahmenprogramm gibt es Kunstführungen und Kinderkonzerte. Der Abschluss am Sonntag findet traditionell auf dem Stanserhorn statt.

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