Hochwasserschutz Obwalden 24 Millionen Franken für die erste Bauetappe

In Obwalden soll an der Sarneraa die erste von zwei geplanten Bauetappen für mehr Hochwasserschutz bei Alpnach ab 2019 realisiert werden. Der Regierungsrat beantragt dafür beim Parlament einen Kredit von 24,4 Millionen Franken.

Eine Karte auf der die Etappen eingezeichnet sind. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die erste Etappe der Baumassnahmen (rot eingezeichnet) soll für 24 Millionen Franken umgesetzt werden. ZVG

Die ersten Massnahmen sollen auf der Strecke zwischen Wichelsee und Alpnachersee ab 2019 realisiert werden. Diese Bauarbeiten sollen die Abflusskapazität der Sarneraa erhöhen und mehrere Gebäude im Flutgebiet schützen.

Das ist als erstes geplant:

  • Flussbett der Sarneraa wird verbreitert und tiefergelegt
  • Beim Flugplatz Alpnach soll ein Überflutungskorridor entstehen
  • Eine 800 Meter lange Schutzmauer wird erstellt
  • Ökologische Aufwertungen wie Hecken, Kiesflächen und Feuchtgebiete sind vorgesehen

Die Bauarbeiten für die erste Etappe sollen 2019 starten und vier bis fünf Jahre dauern. Die zweite Etappe am Unterlauf der Sarneraa vor der Mündung in den Alpnachersee, bei der es sich um ein Revitalisierungsprojekt handelt, will der Kanton bis 2033 realisieren.

Das Projekt für einen bessern Hochwasserschutz bei Alpnach ist eine Folge des geplanten Hochwasserentlastungsstollens flussaufwärts, der Sarnen für über 100 Millionen Franken besser vor Wasserfluten schützen soll. Die Bauarbeiten dazu sollen noch in diesem Jahr beginnen.