Hochwasserschutz Obwalden 30 Eingaben zum Hochwasserschutz eingegangen

Nach der öffentlichen Auflage des Hochwasserschutz-Projektes im Sarneraatal sind bei den Obwaldner Gemeinden über 30 Eingaben eingegangen. Es sind mehrheitlich formelle Einsprachen. Ein Baustart ist laut Regierung im 2017 immer noch möglich.

Plan des Hochwasserschutzprojektes im Sarneraatal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Entlastungsstollen (rot) ist das Herzstück des Hochwasserschutzes im Sarneraatal. ZVG

Bei den 30 Eingaben handle es sich teilweise um Anregungen oder Kommentare. Die Mehrheit aber seien als formelle Einsprachen zu behandeln, teilte das Obwaldner Bau- und Raumentwicklungsdepartement mit.

Die Eingaben betreffen unter anderem Umweltthemen, die Gewässerraumausscheidung, das Wehrreglement oder die Zufahrt zum Einlaufbauwerk des Entlastungsstollens in Sachseln. Der Kanton hofft, dass man für die Behandlung der Eingaben «einvernehmliche Lösungen» finde, sagt Baudirektor Paul Federer gegenüber Radio SRF. Wie lange die Behandlung aller Einsprachen dauere, könne noch nicht abgeschätzt werden. Ziel sei aber weiterhin ein Baustart im 2017.

Die Stimmberechtigten hatten dem Projekt 2014 zugestimmt. Herzstück ist ein 6,6 Kilometer langer Entlastungsstollen entlang der Sarneraa vom Sarner- zum Wichelsee und die Regulierung des Sarnersees.