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Legende: Die Umfahrung von Kaiserstuhl mit einem Tunnel ist Teil des geplanten A8-Ausbaus am Brünig. zvg
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Zentralschweiz A8-Ausbau wird wieder aufgenommen

Die Obwaldner Regierung hat die Planung für den Ausbau der A8 am Brünig gegen ihren Willen wieder an die Hand genommen.

Die Obwaldner Regierung hatte im November 2013 entschieden, die Planung für den vier Kilometer langen und 295 Millionen Franken teuren Nationalstrassenabschnitt zwischen Lungern Nord und Giswil für fünf Jahre zu stoppen. Sie wollte günstigere Lösungen prüfen.

Im September 2014 pochte der Kantonsrat aber auf die Weiterplanung. Die Regierung vergab inzwischen erste Planungsarbeiten. Der Regierungsrat hat allerdings weiter Bedenken bezüglich der Konsequenzen des Strassenprojekts auf den ganzen Kanton. So befürchtet er nach einem Ausbau der A8 am Brünig unter anderem mehr Transitverkehr und häufiger Stau am Lopper.

Bund zahlt Hauptanteil

Der Regierungsrat will deswegen in den nächsten Planungsphasen ein besonderes Augenmerk auf die Aspekte «Auswirkungen auf die Verkehrsentwicklung» sowie «Kosten-Nutzen» richten.

Der Bundesrat hat das generelle Projekt im Sommer 2013 genehmigt. Der Strassenabschnitt ist ein Projekt der Fertigstellung des Nationalstrassennetzes. 97 Prozent der Kosten werden von der Eidgenossenschaft getragen.

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