Abschied eines unkonventionellen Urner Politikers

Paul Jans hat die Niederlage seiner Abwahl gut verdaut. Der CVP-Politiker räumt nach 16 Jahren sein Pult im Urner Landrat. Er gilt als einer, der seine eigene Meinung vertritt. Und damit auch die eigene Partei auf Trab hält.

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Bildlegende: Ein Mann, der immer seine eigene Meinung vertreten hat: Paul Jans. (Archivbild) Keystone

Der Erstfelder wurde von seiner Gemeinde nach 16 Jahren als Landrat nicht mehr gewählt. «Ich habe die Niederlage mittlerweile gut verdaut und freue mich nun auf meinen politischen Ruhestand», sagt der ehemalige Landratspräsident Paul Jans.

«Paul Jans ist ein sehr offener Mensch und hat mit vielen Bereichen Berührungspunkte. Als ehemaliger Wirt und als Mitglied von vielen verschiedenen Vereinen wurde er zu einem Politiker mit sehr vielseitigen Sichtweisen. Deshalb ist er ein sehr spannender Mensch», sagt etwa Landrätin Frieda Steffen.

Der 65-jährige Paul Jans trug mit seiner Partei, der CVP, aber auch immer wieder Kämpfe aus. «Paul Jans war immer für eine Überraschung gut. Aber es war nicht immer lustig, in seiner Fraktion zu sein, wenn er dann plötzlich eine ganz andere Meinung vertreten hat», sagt Parteikollege Leo Brücker.