Altdorf bekommt eine neue internationale Privatschule

Ab Sommer 2017 sollen über 100 Schüler im ehemaligen Internat St. Josef unterrichtet werden. Zum Teil wohnen sie auch dort. Dafür müssen aktuelle Mieter weg und der Kanton muss die Schule noch bewilligen.

Das ehemalige Internatsgebäude St. Josef in Altdorf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das ehemalige Internatsgebäude St. Josef in Altdorf. Es wird für mehrere Millionen Franken saniert. zvg

«Die neue Schule in Altdorf richtet sich an internationale Gymnasiasten, die in der Schweiz eine Matura machen wollen» sagt Christine Widmer, Geschäftsleiterin der Stiftung Mariannhiller Stiftung. Die Stiftung unterhält und bewirtschaftet die Liegenschaften im St. Josef. Der Mietvertrag sei bereits unterschrieben, Mietbeginn sei der 1. Oktober 2016.

Die Jugendlichen werden über die Lausanner «Ecole Lémania» nach Altdorf kommen. Zu der Gruppe gehören in der Waadt, in Genf und im Wallis 13 Schulen und Hochschulen mit über 5000 Schülern.

Bewilligung ist ausstehend

Das ehemalige Internatsgebäude soll renoviert und für den Schulbetrieb hergerichtet werden. Im Aussenbereich ist eine neue Infrastruktur für Sport und Freizeit geplant. Die Kosten für den Umbau liegen im einstelligen Millionenbereich.

Neben der Schule bleibt die klösterliche Gemeinschaft der Mariannhiller Missionare mit zehn Ordensleuten in dem Gebäude. Die bisherigen Mieter wie mehrere Kleingewerbe und Jugendliche, die Zimmer mieteten, müssen ausziehen.

Eine Bewilligung des Kantons Uri für die Schule liegt noch nicht vor. Die Betreiber müssen zuerst noch ein detailliertes Konzept ausarbeiten und wollen dieses dann einreichen.