Zum Inhalt springen
Inhalt

«America first» Schmolz+Bickenbach verlieren Millionenauftrag in den USA

Auswirkungen der Politik von US-Präsident Donald Trump: Die US-Luftwaffe storniert eine grosse Stahlbestellung.

Schmolz+Bickenbach ist aus amerikanischer Sicht ein ausländisches Unternehmen. Zudem steht der russische Grossaktionär Viktor Vekselberg bekanntlich auf der US-Sanktionsliste. Die Stornierung sei nach dem Einspruch eines Konkurrenten erfolgt, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag auf Anfrage.

Keinen Einfluss auf das Jahresergebnis

Der fünfjährige Auftrag für die Lieferung von Stahl für bunkerbrechende Bomben hätte ein Volumen von 420 Millionen Dollar gehabt. Der Entzug des Auftrags sei damit begründet worden, dass es sich bei der US-Tochter A. Finkl & Sons um ein Unternehmen unter ausländischer Kontrolle handle, sagte die Sprecherin. Schmolz+Bickenbach prüfe rechtliche Schritte.

Allerdings, müsse man den Auftragsverlust relativieren. Aufs Ergebnis von Schmolz+Bickenbach werde das in diesem und im nächsten Jahr keinen Einfluss haben, der Auftrag wäre erst ab Ende 2019 gebucht worden. Negativ reagierten allerdings die Investoren: An der Schweizer Börse sackte die Aktie am Vormittag um über 4,5 Prozent ab.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Die Firma Schmolz und Bickenbach haben in den USA eine Filiale. Wenn sie jetzt einen so grossen Auftrag verlieren sollten wir uns überlegen ob wir beim eventuellen. Kauf von Kampfjets den USA eine Absage erteilen sollten. Ob die Schweiz den Mut dazu haben wird ist zu bezweifeln.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen