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Legende: Audio Ein Besuch im verschneiten Hospental zeigt: Die Suche nach den 14 Wählerinnen oder Wählern von Remo Degonda ist gar nicht so einfach. abspielen. Laufzeit 03:20 Minuten.
03:20 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 16.02.2019.
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Amtszwang in Hospental Auf Spurensuche nach den 14 Wählerinnen und Wählern

Remo Degonda ist neuer Gemeinderat in der Urner Gemeinde Hospental, obwohl er gar nicht für das Amt kandidierte.

In Hospental ist der Gemeinderat wieder komplett. Im zweiten Wahlgang sind am Sonntag Heinz Simmen und Remo Degonda ins Gremium gewählt worden. Simmen machte 42 Stimmen, Degonda deren 14. Die Stimmbeteiligung betrug 40,7 Prozent. In Hospental gibt es 140 Stimmberechtigte.

Während Simmen offiziell kandidierte, muss Degonda das Amt antreten, weil er am zweitmeisten Stimmen erhielt und in Uri Amtszwang herrscht. Doch der 39-Jährige nimmt seine Wahl wider Willen gelassen:

Der, der die meisten Stimmen hat, wird gewählt. Jetzt bin ich es halt.
Autor: Remo DegondaGemeinderat Hospental

Welche 14 Personen ihn gewählt haben, weiss Degonda nicht. «Vielleicht waren es die Feuerwehrkollegen», meint der gebürtige Bündner. Vor 17 Jahren kam er nach Hospental, ist inzwischen verheiratet und hat eine Tochter. Er arbeitet im Armee Logistikcenter in Andermatt und ist dort zuständig für den Gebäudeunterhalt.

Degonda weiss noch nicht, welche Aufgabe er im Gemeinderat übernehmen muss und wie hoch sein Pensum sein wird. Und auch wann er seine neue Aufgabe anfängt, weiss Degonda noch nicht. Trotzdem sieht er seinem neuen Amt positiv entgegen:

Die Motivation für das Ganze kommt mit der Zeit schon noch.
Autor: Remo DegondaGemeinderat Hospental

Zu vergeben waren in Hospental nach dem ersten Wahlgang im Herbst noch zwei Sitze. Bereits gewählt waren Gemeindepräsidentin Renate Graf, Sozialvorsteherin Rita Monn und Verwalter Rolf Tresch.

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