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Andermatt Swiss Alps Trotz Verlust zufrieden mit 2017

Das Management-Team von Andermatt Swiss Alps blickt trotz einem Verlust von 29,8 Millionen Franken zufrieden auf das Geschäftsjahr 2017. Rund 172 Millionen Franken wurden im letzten Jahr in den Ferienresort investiert.

Vier Männer an einem Tisch.
Legende: Das Management-Team von Andermattt Swiss Alps mit CEO Franz-Xaver Simmen (rechts). SRF/Marian Balli

Andermatt Swiss Alps habe im letzten Jahr ein enormes Bauvolumen bewältigt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dazu gehören insbesondere drei neue Bahnen für die Skigebiets-Verbindung Andermatt-Sedrun mit den entsprechenden Stationen, Pisten und Beschneiungsanlagen.

Zudem wurden Immobilien im Umfang von 55 Millionen Franken verkauft. Das Hotel The Chedi in Andermatt war im vergangenen Jahr während elf Monaten geöffnet und erzielte eine Auslastung von 54 Prozent. Der Umsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 Prozent auf 22,4 Millionen Franken zu. Die Gästezahl stieg um knapp 15 Prozent.

Das Projekt

Bis zum Projektende soll das Feriendorf rund 500 Apartments in 42 Gebäuden, 28 Chalets, Kongress-Einrichtungen sowie ein Hallenbad und ein Golfplatz umfassen. Hinzu kommen sechs Hotels. Zudem werden die Skigebiete Andermatt und Sedrun endgültig zusammengeführt.

Zurzeit betreibt Andermatt Swiss Alps im Skigebiet Andermatt-Sedrun 13 Gastronomie-Betriebe. Der Gastronomie-Geschäftsleiter Marco Pero ist daran, das Konzept der Betriebe umzukrempeln: Regionale Produkte soll es anstelle von Fertigware geben in den Bergrestaurants. Ausserdem stehen in jedem Betrieb Brunnen, welche kostenlos mit Mineralwasser und Leitungswasser aufgefüllt werden können. Wie sich dies auf den Umsatz der Gastro-Betriebe auswirke, sei noch nicht errechnet, sagt Marco Pero.

Wir sitzen auf einem Wasserschloss.
Autor: Marco PeroGastro-Verantwortlicher ASA

«Wir wollen damit etwas für die Umwelt tun, indem wir möglichst auf Plastikflaschen verzichten. Rund um Andermatt entspringen vier Quellen, wir sitzen also auf einem Wasserschloss. Zudem passt das zum Konzept unseres Labels Mountain Food. Wir möchten Lebensmittel aus der Region servieren und möglichst auf Fertigprodukte verzichten.»

Ein Mann, welcher an einem Brunnen einen Becher mit Wasser füllt.
Legende: Marco Pero, Geschäftsleiter der Gastronomie, bei einem der Trink-Brunnen. SRF/Marian Balli