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Anwohner beschwerten sich Auf dem Kirchturm hat es sich ausgeklingelt

Handy-Klingelton statt Glockengeläut: Eine Kunstaktion im Turm der Luzerner Peterskapelle wird vorzeitig abgebrochen.

Es klang wie ein Anruf aus heiterem Himmel: Seit Montag ertönte vom Turm der Peterskapelle in der Luzerner Altstadt ein Handyklingelton - zehnmal am Tag zwischen acht und 20 Uhr, für jeweils etwa 20 Sekunden. Bis am 30. Juli sollte die Kunstaktion «Zeitzeichen» dauern.

Am Freitag gab die Katholische Kirche aber bekannt, dass die Aktion bereits mehr als eine Woche früher beendet wird. «Für einige Bewohner der Altstadt ist die zehnmalige Unterbrechung des Alltags durch den Klingelton vom Kirchturm zu viel», sagt Andreas Rosar von der Citypastoral der Katholischen Kirche der Stadt Luzern. Man nehme die Beschwerden ernst, zumal die Anwohner auch dem Baulärm am ehemaligen C&A-Gebäude ausgesetzt seien.

Aktion stiess auf internationales Echo

Die Aktion der beiden Kunststudentinnen Klarissa Flückiger und Mahtola Wittmer war von einem grossen Medienecho begleitet worden - neben nationalen Medien berichteten auch Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen aus Deutschland, Österreich und Grossbritannien darüber.

Das Handyklingeln vom Kirchturm ist am Samstag um 20 Uhr letztmals zu hören. Die Finissage der Aktion wird aber wie geplant am 30. Juli auf der Terrasse der Peterskapelle stattfinden.

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