Asylbewerber in Realp haben Mühe

Seit einem Monat ist das Bundes-Asylzentrum in der Urner Gemeinde in Betrieb. Den Asylsuchenden macht die Einsamkeit zwar zu schaffen. Dennoch gibt es in Realp kaum Probleme. Die Einheimischen stehen der Unterkunft mehrheitlich positiv gegenüber.

Der syrische Asylbewerber Marwan am Absperrgitter des Realper Asylzentrums. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der syrische Asylbewerber Marwan am Absperrgitter des Realper Asylzentrums. SRF

Das Asylzentrum Realp liegt rund 4 Kilometer ausserhalb des Dorfes in den Bergen. Der syrische Asylbewerber Marwan hat Mühe mit der Einsamkeit. Vorher sei er in Basel gewesen, erzählt er: «Dort hatte ich die Gelegenheit, neue Leute und die Schweizer Kultur kennenzulernen.»

In Realp jedoch gibt es kaum Kontakte zwischen der Bevölkerung und den Asylsuchenden. Aber auch keine Probleme. «Die Asylbewerber sind friedlich. Sie haben keine Probleme mit uns und wir keine mit ihnen», sagt der Realper Gemeindeschreiber Karl Cathry gegenüber dem Regionaljournal.