Asylzentrum Grünenwald in Muotathal bleibt vorerst offen

Um weitere ein bis anderthalb Jahre kann das Durchgangszentrum betrieben werden. Der alte Vertrag läuft Ende 2014 aus. Die Schwyzer Regierung ist froh, eine Lösung gefunden zu haben. Auch wenn diese teurer kommt als bisher.

Es ist nicht die Wunschlösung der Schwyzer Regierung, das Asylzentrum Grünenwald in Muotathal weiter zu betreiben. Denn das Gebäude ist sanierungsbedürftig und kann darum höchstens für weitere anderthalb Jahre betrieben werden.

Ursprünglich hätte die Regierung im Wägital ein neues Durchgangszentrum für Asylsuchende einrichten wollen. Der Plan: Die ehemalige Jugendherberge dort kaufen. Doch dieses Vorhaben scheiterte Mitte November im Kantonsparlament.

Höhere Miete ist «vertretbar»

Das Asylzentrum Grüenenwald bietet Platz für rund 50 Personen. Bisher zahlte die Schwyzer Regierung insgesamt gut 50'000 Franken Miete pro Jahr. «Mit dem neuen Vertrag zahlen wir etwas mehr, das ist aber immer noch vertretbar», sagt der zuständige Regierungsrat Kurt Zibung. Er bestätigt damit auch einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Bote der Urschweiz». Den genauen neuen Mietzins gibt Zibung allerdings nicht bekannt.