«Auf dem Land gibt es keine zweitklassige Kultur»

Während zehn Tagen in 21 verschiedenen Gemeinden der Luzerner Landschaft Kultur erleben. Das bieten die 6. Tage der Kulturlandschaft an. Die Organisatoren fordern eine gerechtere Kulturförderung in den Gemeinden.

Drei Musiker mit Kofern in mitten einer Hügellandschaft Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Trio «Pflanzplätz» kombiniert traditionelle und moderne Schweizer Volksmusik. zvg

Die Kulturlandschaft ist ein Zusammenschluss von 21 Kulturveranstaltern ausserhalb der Stadt und Agglomeration Luzern. Sie veranstalten vom 25. Oktober bis 3. November die 6. kantonalen Tage der Kulturlandschaft. «Mit unserem Zusammenschluss wollten wir die Kräfte bündeln und gemeinsam für Kultur auf der Landschaft werben», erklärt Vereinspräsident Marco Sieber.

Gerechtere Kulturförderung

Sein Verein will eine gerechtere Unterstützung des Kulturschaffens in den Luzerner Gemeinden. «Deshalb fordern wir einen Franken pro Kopf für die Kultur auf der Landschaft», führt Marco Sieber weiter aus. «Denn die Anlässe lassen sich über die Kasseneinnahmen alleine nicht finanzieren.» Dazu fände auf dem Land keinesfalls zweitklassige Kultur statt.

Dafür liefere das Programm der 6. kantonalen Tage der Kulturlandschaft den besten Beweis. Auf diesem stehen Namen wie Pedro Lenz, Peter Bichsel oder Frölein Da Capo. Nebst Lesungen, Konzerten und Theater gibt es auch zwei Ausstellungen zu sehen. Die insgesamt 21 Veranstaltungen finden in 15 verschiedenen Luzerner Gemeinden statt.