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Das erhofft sich die Luzerner Regierung vom neuen Sicherheitszentrum
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 04.11.2019.
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Aus drei mach eins Ein Ort für Polizei, Lebensmittel-Kontrolle und Veterinärdienst

Der Luzerner Regierungsrat möchte auf kantonseigenem Land in Rothenburg für alle drei Dienststellen ein Zentrum bauen.

Die Luzerner Polizei, die Dienststelle Lebensmittel-Kontrolle und Verbraucherschutz sowie der Veterinärdienst haben entweder zu wenig Platz oder ungeeignete Räumlichkeiten. Der Luzerner Regierungsrat möchte deshalb für 91 Millionen Franken in Rothenburg ein neues Zentrum erstellen.

Diese Investition sei «zweifellos ein grosser Brocken», sagte der Luzerner Finanzdirektor Reto Wyss an der Projektpräsentation vom Montag in Rothenburg. Aber: «Dieses Projekt ist in der mittel- und langfristigen Finanzplanung seit längerem enthalten und darum finanzierbar.» Der Finanzhaushalt des Kantons lasse dank des Erfolgs der Finanzstrategie wieder mehr Gestaltungsspielraum zu.

Ausmass des neuen Sicherheitszentrums

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Visualisierung des neuen Sicherheitszentrums: Drei Gebäude.
Legende:ZVG / Kanton Luzern

Das Grundstück liegt an der Wahligenstrasse, direkt am A2-Anschluss neben dem Bahnhof, der auch von mehreren Buslinien angefahren wird.

Die projektierte Geschossfläche beträgt 26'000 Quadratmeter. Platz wird es haben für rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Luzerner Polizei, die Dienststelle Lebensmittel-Kontrolle und Verbraucherschutz sowie den Veterinärdienst mit je rund 30 Mitarbeitenden. Es bleibt noch eine Flächenreserve von 17'000 Quadratmetern übrig.

Folgende Abteilungen der Luzerner Polizei kommen nach Rothenburg: Verkehrspolizei, Kommando mit Stab, Personalabteilung, Teile von Technik und Logistik und der Bereich Planung und Einsatz. Akut sei der Handlungsbedarf vor allem bei der Sicherheits- und Verkehrspolizei, der Stützpunkt Sprengi bei der A2-Ausfahrt Emmen Nord sei massiv überbelegt.

Eröffnung 2028 geplant

Vorgesehen ist, dass 2020 das Auswahlverfahren des Planer-Wettbewerbs stattfinden wird, damit 2023 das Bauprojekt und der Kostenvoranschlag dem Parlament vorgelegt werden können. Die Volksabstimmung ist ebenfalls für 2023 geplant. Läuft alles nach Wunsch für die Regierung, soll das neue Sicherheitszentrum 2028 in Betrieb genommen werden.

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