Vollanschluss für Emmen Nord «Ausfahrt Müri» steht nichts mehr im Weg

Seit Jahren setzt sich der Luzerner Nationalrat Felix Müri für die vollumfängliche Wiedereröffnung der Autobahnzufahrt Emmen Nord ein. Nach dem Ja im Nationalrat früher, stimmte nun auch der Ständerat einer Kompromissvariante zu.

Felix Müri im Nationalrat. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wegen seines Einsatzes für den Vollanschluss Emmen Nord wurde Felix Müri im Parlament auch als «Ausfahrt Müri» betitelt. Keystone

Seit 2012 kann man die Ausfahrt Emmen Nord nur noch in einer Richtung befahren. Damals wurde aus dem einstigen Voll- ein Halbanschluss zur Autobahn A2. Der Grund war die Eröffnung des neuen Anschlusses in Rothenburg ganz in der Nähe. Emmen sei aber in der Zwischenzeit gewachsen und die Verkehrsströme hätten sich verlagert, erklärt Felix Müri sein Weibeln für die Wiedereröffnung in beide Richtungen.

«Müri hat mich mürbe gemacht»

Der SVP-Nationalrat aus Emmen, Felix Müri, hat sich während der letzten Jahre in Bern stark eingesetzt für dieses lokale Geschäft. Nach dem Ja im Nationalrat im Juni stimmte nun auch der Ständerat dem Geschäft in einer Kompromissvariante zu. Und auch Bundesrätin Doris Leuthard gab ihre Zustimmung zur Kompromissvariate in einem launigen Votum kund. «Felix Müri hat mich mürbe gemacht, der Kompromissvariante stimme ich zu», sagte sie während der Debatte im Ständerat.

Diese Variante sieht so aus, dass die Autobahn in Emmen Nord wieder beidseitig erreichbar sein wird. Es muss nun noch abgeklärt werden, aus welchen Richtungen man jeweils zu- und abfahren kann. «Da muss man die Kosten und den Nutzen und den Verkehrsfluss der ganzen Region noch genau anschauen.» Felix Müri rechnet damit, dass etwa in einem Jahr der Weg wieder frei ist für den Vollanschluss Emmen Nord.