Ausschreitungen nach Fussballmatch: Fünf Polizisten verletzt

Vor und nach dem Fussballspiel des FC Luzern gegen den FC Zürich vom Samstagabend hat die Luzerner Polizei den Ordnungsdienst eingesetzt, um die Fangruppierungen auseinander zu halten. Dabei wurde die Polizei mit Steinen beworfen. Nebst den verletzten Polizisten entstanden auch Sachschäden.

Der Boden eines VBL-Busses mit Scherben übersäht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Blick ins Innere eines VBL-Busses nach den Ausschreitungen. zvg

Mit einem Fanzug sind am vergangenen Samstag mehr als 600 Fans des FC Zürich nach Luzern gereist. Nach der Ankunft in Luzern haben sie mehrere Böller und Rauchkörper gezündet.

Ein Polizeiauto mit eingeschlagener Scheibe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch dieses Polizeiauto wurde beschädigt. zvg

Während der Einlassphase ins Stadion kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen FCZ-Fans und dem Sicherheitsdienst im Stadion. Vermummte Fans griffen den Sicherheitsdienst an und drückten eine Absperrung ein. Die Polizei setzte Gummischrot ein.

Nach dem Spiel bewarfen rund 40 Fans des FCL den Buskonvoi der Zürich-Fans mit Steinen und schlugen mit Eisenstangen auf die Busse ein. Daraufhin stiegen die FCZ-Fans aus den Bussen und gingen ihrerseits auf die FCL-Fans los. Die Polizei setzte erneut Wasserwerfer und Gummischrot ein. Bei der Aktion wurden fünf Polizisten verletzt. Der Ordnungsdienst musste alle Kräfte einsetzen, um die Fans auseinander zu halten. Festgenommen werden konnte niemand.