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Basketball-Saisonstart Fokus auf dem eigenen Nachwuchs

Swiss Central Basket startet mit einem jungen Kader in die neue Saison. Neun Spieler kommen aus dem eigenen Nachwuchs.

Legende: Audio Swiss Central Basket setzt auf den eigenen Nachwuchs abspielen. Laufzeit 04:50 Minuten.
04:50 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 30.09.2018.

Beim Abschluss-Training von Swiss Central Basket herrscht Hochbetrieb. Die Anspannung von Trainer Danijel Eric und seinen Spielern ist spürbar. Sie ist aber verständlich, heisst doch der Gegner im ersten Saisonspiel Genf. Die Westschweizer gehören nämlich zu den besten Mannschaften der Liga.

Dass Swiss Central Basket überhaupt noch in der Nationalliga A spielt ist aber keine Selbstverständlichkeit. Noch im Sommer war der Vorstand auf Geldsuche. Das Budget von 200’000 Franken konnte dann doch noch aufgetrieben werden. Dennoch entschied der Vorstand, künftig auf den eigenen Nachwuchs zu setzen und so wurden neun junge Spieler in die erste Mannschaft integriert.

U17-Schweizermeister im Kader

Einen Verlust an Qualität bedeute dies aber noch lange nicht, sagt der 37-jährige Eric. Sind doch fünf der neun Spieler amtierende U17-Schweizermeister. Dass die Nachwuchs-Abteilung von Swiss Central Basket so erfolgreich ist, hängt unter anderem mit deren Struktur zusammen. Swiss Central Basket vereint nämlich acht Trägervereine aus der Zentralschweiz. Diese liefern den Nachwuchs-Teams von Swiss Central regelmässig talentierte Spieler.

Einer von ihnen ist Haris Jusovic. Der erst 15-jährige Flügelspieler ist bereits 2,03 Meter gross und gilt als grosses Talent. Er hebt die Vorteile des Nachwuchs-Konzeptes hervor: «Ich kann in der Zentralschweiz Basketball spielen und muss nicht zu einem Spitzenverein, wie Genf oder Lugano. Später kann ich dann schauen, wo es hingeht.» In seiner ersten NLA-Saison will er vor allem eines: von den älteren Mitspielern lernen und umsetzen, was Trainer Eric von ihm verlangt.

Budget ist entscheidend

Im Schweizer Basketball herrscht ein eindrücklicher Dimensionen-Unterschied. Das Team aus Genf arbeite mit acht Profi-Spielern, sagt Eric. Im Kader der Zentralschweizer finden sich hingegen nur deren zwei. Auch darum setzt Swiss Central Basket nun vermehrt auf den eigenen Nachwuchs. Wenig überraschend fügt Eric an: «Im Schweizer Basketball spielt das Budget eine grosse Rolle. Mit den Mitteln, die wir haben, haben wir in den letzten Jahren aber gut gearbeitet.»

Trotzdem ist der Stadtluzerner optimistisch. «Wir müssen als Mannschaft unsere Leistungen bringen. Es funktioniert nur, wenn alle ihr Bestes geben», sagt Eric. Das erklärte Saisonziel ist es mitzuhalten, um dann in den Playoffs auch ein Wort mitzureden.

SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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