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Zentralschweiz Baustart für die Südumfahrung in Küssnacht

Die Bauarbeiten der Südumfahrung Küssnacht sind gestartet. Es handelt sich um das grösste Bauwerk in der Geschichte Küssnachts. Der stark befahrende Dorfkern soll entlastet werden. Die Umfahrung soll im Jahr 2020 eröffnet werden und kostet insgesamt 136 Millionen Franken.

Während Jahrzehnten war in Küssnacht über eine Südumfahrung und deren Linienführung leidenschaftlich debattiert worden. Kühne Projekte mit Brücken über den Arm des Vierwaldstättersees wurden erwogen und wieder verworfen.

Baustart für 136 Millionen-Projekt

Mit der Planungsphase und spätestens nun am Freitag mit dem Spatenstich wurde das 136 Millionen Franken teure Strassenprojekt nun definitiv konkret. Die verschiedenen politischen Ebenen von Bezirk und Kanton hätten bei der Planung dieses Grossprojekts «konstruktiv und vertrauensvoll» zusammengearbeitet, erklärte der Schwyzer Baudirektor Othmar Reichmuth.

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Baustart für Umfahrung in Küssnacht
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Der viele Verkehr im Dorfzentrum belaste, sagt Bezirksammann Michael Fuchs anlässlich des Spatenstichs. Es komme immer wieder zu Verkehrschaos einem.

«Mit der Umfahrung wird die Lebensqualität zunehmen und wir können künftig mit einem attraktiveren Dorfzentrum rechnen», sagt Bezirksammann Fuchs weiter. Das gesamte Bauwerk soll 2020 dem Verkehr übergeben werden.

Noch nicht baureif ist der zweite Teil der Südumfahrung von Küssnacht. Die Stimmbevölkerung beschloss am 14. Juni an der Urne einen Planungskredit. Der Bezirk tut sich mit der konkreten Projektierung schwer, weil die Kassen leer seien.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli , Biel
    Und wie viele Quadratmeter Grünfläche werden dabei in Betonwüste umgewandelt? Die Zerstörung der Schweiz hat mittlerweile eine atemberaubende Geschwindigkeit angenommen. Demokratie ist kein Schutz wenn die Mehrheit eines Volkes das Mass und den gesunden Menschenverstand verloren hat. Wir haben zuviel Verkehr und nicht zuwenig Strassen!
    1. Antwort von W.Ineichen , Luzern
      ...und vor allem zu viele Menschen.