Beim Freeriden fährt die Gefahr mit

Rund 25 Personen kommen jedes Jahr bei Lawinenunglücken ums Leben. Mit ihrer Kampagne «white risk» will die Suva deshalb Freerider, Tourenskifahrer und Schneeläufer besser über die Lawinengefahr informieren. In Andermatt fand am Montag und Dienstag ein Kurs für Variantenfahrer statt.

Bergführer Stefan Harvey erklärt den Kursteilnehmern, worauf man sich beim Freeriden achten muss. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bergführer Stefan Harvey erklärt den Kursteilnehmern, worauf man sich beim Freeriden achten muss. SRF

Richtige Ausrüstung, gute Vorbereitung und Vorsicht vor Ort: Diese Punkte sollten Skifahrerinnen und Skifahrer, die abseits der Piste fahren möchten, unbedingt beachten. «Wir wissen, dass der Trend Freeriden und Tourengehen zugenommen hat», sagt Samuli Aegerter, «white risk»-Kampagnenleiter bei der Suva. Dank des modernen Materials sei es einfacher geworden, im Tiefschnee zu fahren: «Das bringt auch Leute neben die Pisten, die eigentlich gar nicht genau wissen, was sie dort machen.»

In einem Kurs in Andermatt haben sich einige Freerider zu einem Kurs getroffen. Im Gelände zeigte ein erfahrener Bergführer auf, worauf man achten muss. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden auch die «white risk»-Website und das gleichnamige App der Suva und des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung vorgestellt. Mit diesen kann man sich nicht nur Wissen über Lawinen aneignen, sondern auch detailliert Routen planen.