«Beim Hallenhockey braucht man auch Köpfchen»

Der Luzerner Sportclub gehört beim Hallenhockey zu den Spitzenteams in der Schweiz. Zu den Stützen der Mannschaft gehört Martin Greder. Der 22-jährige Verteidiger erzählt, warum er «gar keine andere Wahl» hatte, als Land- und Hallenhockey zu spielen.

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Niederlage im Final-Spiel

Enttäuschung für den Luzerner SC: Das Herren-Team verliert den Final gegen Rotweiss Wettingen mit 1:2. Damit können die Luzerner den Schweizermeistertitel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Im Final der Damen verliert der LSC ebenfalls gegen Rotweiss Wettingen - mit 2:3 nach Verlängerung.

Schon mit vier Jahren stand Martin Greder mit einem Landhockey-Stock in der Hand auf dem Feld. Bereits sein Vater und seine Mutter machten beim Luzerner Sportclub mit, als Spieler und Trainerin. «So gesehen hatte ich gar keine andere Wahl, als Landhockey zu spielen», lacht Martin Greder.

Am Sport gefällt ihm die Vielseitigkeit. Hockey sei ein sehr schneller Sport. «Er ist sehr technisch und man braucht Köpfchen.» Zudem gefalle es ihm, quasi zwei Sportarten zu spielen – im Winter Hallenhockey, im Sommer Landhockey.

Für den Sport wendet Martin Greder viel Zeit auf – zweimal Training unter der Woche und am Wochenende dann die Spiele. «Das ist ein guter Ausgleich zu meinem Beruf als Schreiner.»

Mittlerweile hat er mit dem Luzerner SC bereits ein paar Schweizermeistertitel gewonnen in der Halle. Martin Greder gehört auch zum Kader der Nationalmannschaft. Kürzlich qualifizierte sich das Team für die Weltmeisterschaft in zwei Jahren. «Dort möchten wir natürlich gut abschneiden», so Martin Greder.

Dass Hallen- und Landhockey Randsportarten sind in der Schweiz, diese Tatsache störe ihn nicht. «Einzig für den Konkurrenzkampf in den Klubs und in der Nationalmannschaft wäre es natürlich wünschenswert, wenn es mehr Spieler geben würde», sagt Martin Greder.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr