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Bern als Vorbild Luzern will mehr Begegnungszonen in der Stadt

Der Stadtrat sieht die Einrichtung zusätzlicher Begegnungszonen positiv. Die Kehrseite davon: Weniger Parkplätze.

Anders als in Bern, wo es überdurchschnittlich viele Begegnungszonen gibt, hat die Stadt Luzern erst wenige Tempo-20-Zonen realisiert. Das soll sich ändern.

Die GLP-Fraktion des Luzerner Stadtparlaments forderte den Stadtrat in einem Postulat auf, die Realisierung von Begegnungszonen in Wohnquartieren zu ermöglichen. Dazu soll er auf das «Berner Modell» zurückgreifen und dieses auf Luzerner Verhältnisse adaptieren.

Verkehrsberuhigung in den Quartieren

Ein Grund, weshalb Luzern bisher vergleichsweise wenige Begegnungszonen realisierte, sei, dass die Stadt der Einführung von Tempo-30-Zonen Priorität einräumte, schreib der Stadtrat in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme. Damit wollte er Quartiere ruhiger, lebenswerter und sicherer machen.

Er stehe aber der Einrichtung zusätzlicher Begegnungszonen grundsätzlich positiv gegenüber, schreibt der Stadtrat. Er nimmt das Postulat entgegen und beauftragt das Tiefbauamt mit der Erarbeitung von Grundsätzen für die Realisierung von Begegnungszonen.

Der Stadtrat weist aber darauf hin, dass für die Schaffung einer Begegnungszone auch die Reduktion von Parkplätzen in Kauf genommen werden müsse.

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