Bert Schnüriger hört nach einem langen Journalistenleben auf

Am 31. Dezember erscheint die letzte Ausgabe der Neuen Schwyzer Zeitung. Damit endet die Geschichte dieser Schwyzer Lokalzeitung nach 137 Jahren. Auch für Chefreporter Bert Schnüriger ist dann Schluss. Er geht vorzeitig in Pension.

Chefreporter Bert Schnüriger in seinem Büro in Schwyz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der abtretende Chefreporter Bert Schnüriger: «In dieses Rohr packen wir die letzte Ausgabe und vergraben es» srf

Der Schwyzer Bert Schnüriger arbeitet seit 34 Jahren als Journalist. Er kam als junger Lehrer zur Schwyzer Zeitung. Später arbeitete er jahrelang für die LNN, die Luzerner Neusten Nachrichten. «Ich habe gerne für diese Zeitung geschrieben. Die Fusion mit der Luzerner Zeitung war für mich sehr einschneidend», erzählt Schnüriger dem «Regionaljournal Zentralschweiz». Seither ist er bei der Neuen Schwyzer Zeitung Chefreporter.

Seine Kommentare zu politischen Themen sind häufig schonungslos. Schnüriger hält dabei manchen den Spiegel vors Gesicht und provoziert. «Das ist Absicht - sonst liest das ja niemand», meint er. «Auf diese Artikel habe ich auch häufig Reaktionen erhalten.» Viele seien positiv gewesen nach dem Motto: «Häsch es denä wieder emal gseit.»

Ende Dezember ist Schluss. Die Neue Schwyzer Zeitung wird eingestellt. Chefreporter Schnüriger geht mit 64 vorzeitig in Pension. «Die letzte Ausgabe wird speziell werden. Diese packen wir dann in ein Plastikrohr und vergraben sie im Garten vor dem Redaktionsbüro.»

Ab dem 1. Januar 2014 arbeitet die Neue Luzerner Zeitung mit der Schwyzer Lokalzeitung Bote der Urschweiz zusammen.