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Strafanzeige gegen Beckenrieder Lehrperson
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 15.07.2020.
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Beschuldigungen in Beckenried Schule reicht Strafanzeige gegen Lehrperson ein

Eine Lehrperson an der Schule in Beckenried soll gegenüber Schülern tätlich geworden sein. Der Staatsanwalt ermittelt.

Die Schule Beckenried hat Strafanzeige gegen eine Lehrperson eingereicht, nachdem gegen diese Vorwürfe der Tätlichkeit erhoben worden waren. Nun prüfe die Staatsanwaltschaft, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliege, teilte die Gemeinde am Dienstag mit. Die beschuldigte Lehrperson soll bis zum Abschluss der Untersuchungen freigestellt werden.

Gleichzeitig leitete die Gemeinde eine externe Untersuchung ein, um durch einen unabhängigen, ausserkantonalen Experten alle Vorwürfe im Zusammenhang mit den Vorfällen an der Schule Beckenried prüfen zu lassen

Beim Elterngespräch kamen die Vorwürfe

Vor einer Woche war bekannt geworden, dass die Schulkommission eine interne Untersuchung eingeleitet hatte. Im Rahmen eines Elterngesprächs waren zuvor Vorwürfe gegen die Lehrperson wegen einer Tätlichkeit geäussert worden. Die interne Untersuchung sei auch auf ihren Wunsch hin erfolgt, hiess es damals.

Wie die Gemeinde nun mitteilt, hatten Schulleitung und Schulkommission bereits im Dezember 2019 Kenntnis von ersten Vorwürfen. Auch um das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen, hätten der Schulkommissionspräsident und die Schulleitung beantragt, das interne Verfahren einem externen Experten zu übergeben.

Die Gemeinde äussert sich nicht genauer zu den Tätlichkeiten, die die Lehrperson begangen haben soll. Laut Gemeindepräsident Bruno Käslin sollen aber mehrere Kinder davon betroffen gewesen sein. Die Lehrperson bestreitet die Vorwürfe.

Regionaljournal Zentralschweiz, ;

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Natürlich unterstütze ich das Gesetz, dass Lehrkräfte nicht gewälttätig gegen SchülerInnen vorgehen dürfen. Andererseits braucht es schon sehr, sehr wenig, dass Eltern gegen Lehrer klagen. Nicht selten lassen sie sich von eigenen Kindern zu falschen Beschuldigen an Lehrkräften hinreissen. Kinder sollen daheim nicht wie "Halbgötter" gehalten werden. Denn: Die LehrerInnen haben im Schulzimmer die Autorität. Die Kinder und v.a. deren Eltern sollen die Lehrkräfte als Autoritätspersonen behandeln.
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    1. Antwort von Fabian Malovini  (malovini.ch)
      ich finde es jedenfalls wichtig, dass eltern ihre kinder bzw. deren aussagen ernst nehmen. natürlich kann mal ein/e lehre/in zu unrecht beschuldigt werden. das muss halt dann geklärt werden und ist kein grund eine lehrkraft nicht zu beschuldigen bzw. anzuzeigen, wenn eine aussage eines kindes vorliegt.
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    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Fabian Malovini: Danke für Ihre ergänzenden Gedanken. Diese lassen mich feststellen, dass - missverständlicheweise - die Sorgfalt, die Stimme des Kindes ernstzunehmen, etwas zu kurz gekommen ist. Also: Ich meine ergänzend, dass die Eltern ihr Kind positiv auf die Schule und die Lehrerpersonen einstimmen sollen. Nicht so: „Wehe, wenn die Lehrerperson dir ein Häärchen krümmen sollte, dann...“ Oder: „Du musst dir nichts von der Lehrerperson sagen lassen, sonst...“Alles habe ich schon gehört...
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  • Kommentar von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
    Heute stehen die Eltern den Kindern immer bei, egal was sie verbrochen haben. Wenn ich nur gesagt hätte der "böse" Lehrer hat dies oder das gemacht, hätte ich ne Ordnungsschelle bekommen und hätte gehört was ich denn angestellt habe. Man kann nur vetstehen warum keiner mehr Lehrer werden will...
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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Es gilt die Unschuldsvermutung. Bitte keine Vorverurteilungen.
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