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Bevölkerungsbefragung lässt auch Fragen offen
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 15.06.2020.
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Bevölkerungsbefragung Luzern Gute Grundstimmung - Details bleiben unbekannt

Der Kanton Luzern hat in einer Umfrage 4100 Leuten auf den Zahn gefühlt. Die Grundstimmung scheint positiv - allerdings gehen aus den Umfrage-Ergebnissen keine Details hervor.

Die Luzernerinnen und Luzerner fühlen sich grösstenteils sicher, sind zufrieden mit der Arbeitsplatzsituation, dem öffentlichen Verkehr und den Bildungsangeboten: Die Bevölkerung stellt dem Kanton ein gutes Zeugnis aus.

Aber: Laut dem Luzerner Regierungspräsident Paul Winiker die Zufriedenheit mit der Steuerpolitik gesunken. Winiker nennt als Grund, dass die Umfrage im Wahljahr gemacht wurde. «Da stand die Steuerpolitik natürlich explizit auf dem Prüfstand.»

Was könnte bei den Steuern besser sein?

Was allerdings nicht aus der Befragung hervorgeht: Sind die Steuern zu hoch oder zu tief? Geht es um die Unternehmensbesteuerung, oder geht es um die Steuern der Natürlichen Personen? Diese Fragen müsse sich die Regierung nun stellen, so Winiker: «Holen wir das Geld am richtigen Ort? Wie wollen wir künftig die öffentlichen Leistungen finanzieren - mit höheren Steuern oder mit Schulden?» Dies würden künftige Herausforderungen sein - gerade auch nach der aktuellen Coronakrise.

Gegenüber 2013, als die letzte Bevölkerungsbefragung durchgeführt wurde, nahm der Anteil jener Personen, die sich nachts im eigenen Wohnquartier sicher fühlen, merklich zu. Immer noch nur zu 70 Prozent sicher fühlen sich aber junge Frauen bis 24 Jahren. Gute Noten erhält laut der Umfrage auch das Bildungsangebot im Kanton Luzern.

Auch die Stadtbevölkerung ist zufrieden

Auchg die Stadtluzernerinnen und Stadtluzerner äusserten sich grundsätzlich positiv zu ihrem Wohnort: 92 Prozent der Befragten leben gerne in der Stadt, wie aus der Befragung hervor geht, welche Lustat zum dritten Mal im Auftrag der Stadt durchführte. Zum zweiten Mal wurde die Befragung gemeinsam mit derjenigen des Kantons durchgeführt. Die grössten Probleme sieht die Stadtbevölkerung beim Verkehr, im Tourismus und an Grossanlässen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 15.06.2020, 17:30;

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