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«Bunkern» am Luzerner Theater: Krisenmanagement als Comedy-Nummer.
abspielen. Laufzeit 03:12 Minuten.
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«Bunkern» im Luzerner Theater Die Unsichermachung der Sicherheit

Lebensversicherung, Smartphoneversicherung, Krankenkasse: Menschen lieben Sicherheit. Wieso eigentlich? Dieser Frage geht das Stück «Bunkern» im Luzerner Theater nach.

Bereits der Einstieg des Stückes zeigt, wie präsent und zugleich absurd das Thema Sicherheit ist. Das Schauspiel-Trio auf der Bühne der Box (Sofia Elena Borsani, Julian-Nico Tzschentke und Adrian Furrer) rapportiert den Notfallplan des Luzerner Theaters zu Tsunamis und Erdbeben – das Publikum lacht.

Bei diesen konkreten Beispielen hat das Stück «Bunkern» der Basler Regisseurin Corinne Maier Zug. Es folgen weitere Zahlen und Fakten zum Thema, die das Team aus Gesprächen mit Expertinnen und Experten zusammengetragen hat. Zum Beispiel aus einem Gespräch mit einem Arzt, der die Gefahr einer Pandemie viel höher einstuft als die eines Terroranschlags.

Roter Faden fehlt

Aus diesen vielen Teilen entsteht aber kein grosses Ganzes. Es ist schnell klar, dass Sicherheit überall eine Rolle spielt – und es gleichzeitig unmöglich ist, sich gegen jedes Risiko zu versichern. Weshalb wir Menschen das aber trotzdem stetig versuchen, und dass das grosse Geschäft mit der Angst auch problematisch ist, diese Fragen werden zwar aufgeworfen, aber kaum behandelt.

Dieses Manko kann die Inszenierung nicht abfedern. Es gibt zwar den Versuch, Ausschnitte aus den Expertengesprächen aus dem Off einzuspielen oder eine Szene wie ein Hörspiel klingen zu lassen. Der Ansatz wird aber nicht verfolgt. Das Trio singt mal, spricht im Chor oder wie in einem Werbespot. Ein roter Faden fehlt aber.

SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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