Buttisholz: Grünes Licht für Asylunterkunft

In der Luzerner Gemeinde Buttisholz dürfen zwei private Unternehmer eine Container-Siedlung für rund 70 Asylsuchende definitiv bauen. Das Unternehmen Transitgas hat eine Beschwerde gegen die Baubewilligung zurückgezogen. Es hatte zunächst Sicherheitsbedenken geltend gemacht.

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Bildlegende: Die Brüder Huber können die geplante Asylsiedlung (auf dem Gelände im Hintergrund) bauen. SRF

Mit dem Rückzug der Beschwerde steht der Realisierung der temporären Asylunterkunft nichts mehr im Wege, teilte die Gemeinde Buttisholz am Donnerstag mit. Investoren und Bauherren sind die Brüder Andreas und Josef Huber, zwei Buttisholzer Unternehmer. Betrieben wird die Anlage vom Kanton.

Der Gemeinderat hatte die Baubewilligung bereits im Mai erteilt. Dagegen reichte die Transitgas AG beim Kantonsgericht eine Beschwerde ein. Sie hatte Sicherheitsbedenken bei einem möglichen Störfall mit einer Gasleitung.
Nach einem Treffen mit dem Gemeinderat Anfang Juli zog das Unternehmen die Einsprache jedoch wieder zurück. Das zuständige Bundesamt hatte die Situation als nicht riskant beurteilte, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

Buttisholz beherbergt derzeit gut ein Dutzend Asylsuchende. Nach Vorgaben des Kantons Luzern müsste die Gemeinde rund 40 Plätze anbieten. Weil geeignete Wohnungen fehlen und die Leerwohnungsziffer im Ort tief ist, entschloss sich der Gemeinderat für den Bau eines Regionalzentrums. Es soll auf rund zehn Jahre befristet sein.