«Chedi» wirbt um Urnerinnen und Urner

Das Luxushotel Chedi in Andermatt will mehr einheimische Mitarbeitende. Das Hotelmanagement wählte einen aussergewöhnlichen Weg: Mit Roadshows in Hospental, Flüelen und Erstfeld hat man rund 200 Interessierte ansprechen können, für Jobs als Koch, im Zimmerserice oder in der Administration.

Eine neue Lounge im Luxushotel Chedi. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Chedi eröffnet im Dezember mit einem Mitarbeiterstab von rund 120 Personen. zvg

Rund 200 Urnerinnen und Urner haben sich für die Stellenangebote des neuen Hotels Chedi interessiert. «Die Roadshows in den Dörfern sind eine gute Möglichkeit, Hemmschwellen zu überwinden und sich in einem lockeren Rahmen über mögliche neue Jobs zu unterhalten», sagt Cindy Conrad, Personalverantwortliche des Hotels Chedi in Andermatt.

20 bis 30 Arbeitsverträge

Man rechne schlussendlich mit 20 bis 30 neuen Arbeitsverträgen mit einheimischem Personal. Das Hotel Chedi wird im Dezember mit insgesamt rund 120 Angestellten starten. «Natürlich wünscht sich jedes Hotel möglichst viele einheimische Anstellte oder Schweizer», sagt Cindy Conrad, das gelte auch fürs Chedi. Die ausländischen Mitarbeitenden aus EU-Ländern wie Portugal, Spanien und Deutschland würden den kleineren Anteil ausmachen.

Die Eröffnung des Hotels Chedi ist Anfang Dezember. Bereits jetzt ist klar, dass das Luxushotel bald wieder neue Angestellte suchen muss. Im Vollbetrieb würden mehr Leute gebraucht, dazu gäbe es wegen Saisonniers im Frühjahr bereits wieder Wechsel. «Wir werden wieder Roadshows im Kantons Uri durchführen, da das unkonventionelle Vorgehen sich bewährt hat», sagt die HR–Direktorin Cindy Conrad.