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Comeback nach Verletzungspause «Ich musste mir das Gehen wieder beibringen»

Beim 2. Slalom der letzten Saison passierte es: Reto Schmidiger verletzte sich schwer. Nun ist der Nidwaldner zurück.

Legende: Audio Reto Schmidiger vor seinem Comeback abspielen. Laufzeit 04:10 Minuten.
04:10 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 11.11.2018.

Fast genau ein Jahr nach seinem folgenschweren Sturz in Val d'Isère wird Reto Schmidiger sein Comeback feiern. Doch der Weg zurück war steinig. Die Schwere der Verletzung war für den 26- jährigen Nidwaldner eine neue Negativ-Erfahrung. Nachdem der Kreuzbandriss und der Knochenbruch verheilt waren, begann sein Weg zurück:

«Ich musste mir das Gehen wieder beibringen. Es war eine neue Situation für mich, ich war das erste Mal so lang weg vom Skifahren.» Das erste Mal auf den Ski war beispielsweise lediglich «den Hang herunterrutschen», so Schmidiger. An das Fahren von Kurven war nicht zu denken. Trotzdem: Dieser Schritt zurück auf die Ski sei ein wunderbares Gefühl gewesen.

Einblicke in das Leben eines Skifahrers und seinen Weg zurück

Die ersten Schritte und die ersten Rutschpartien auf den Ski können Schmidigers Fans auf seinem Facebook-Auftritt, Link öffnet in einem neuen Fenster genauso anschauen, wie auch seine Rückkehr nach Val d'Isère an die Unfallstelle. Denn Schmidiger dokumentierte seinen Weg zurück mit einem Video-Blog. Diesen wird er auch nach dem Comeback weiterführen. Ziel sei es, «dass ich einen Einblick in den Rennfahrer-Alltag ermögliche.»

Am nächsten Sonntag wird Schmidiger in Finnland also sein Comeback geben. In Levi fuhr er letzte Saison sein letztes Weltcup-Rennen vor dem Unfall und erreichte mit Rang 10 sein zweitbestes Karriereresultat. Ob er bereits wieder auf dem selben Level fahren könne, sei noch unklar. «Es braucht noch die Selbstverständlichkeit in den Toren. Ich bin sicher, dass ich diese noch erreiche.»

Die Top 30 des Weltcups als Ziel

Sein grösster Wunsch sei, dass er gesund durch die ganze Saison komme. In der Vergangenheit hatte er bereits mit kleineren Verletzungen und Rückenproblemen zu kämpfen. Sein Ziel sei die Top 30 im Weltcup: «Ich will konstant in diese hereinfahren.» Und auch die Ski-WM in Åre habe er im Hinterkopf: «Und dort zählen nur die Medaillen.»

SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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