«Coro Cantarina» wagt ein musikalisches Experiment

Zum zweiten Mal hat der Luzerner Chor «Coro Cantarina» eine Neukomposition mit experimentellem Charakter in Auftrag gegeben. Auf der Grundlage eines Librettos von Ramona Benz entstand eine vertonte Lebensgeschichte für eine ungewöhnliche Besetzung. Aufgeführt wird das Werk am Samstag in Neuenkirch.

Der Leiter des «Coro Cantarina» Albert Benz mit seiner Tochter, der Regisseurin Ramona Benz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Albert Benz, der Leiter des «Coro Cantarina», mit seiner Tochter, Ramona Benz. SRF / Lisa Jörg

Das Stück trägt den Titel «still und unendlich weit». Die Musik hat der bekannte Klarinettist Domenic Janett komponiert. Das Libretto stammt aus der Feder der Luzernerin Ramona Benz.

«Die Idee war, eine kurze Geschichte der Menschheit zu schreiben», sagt die 33-Jährige im Gespräch mit Radio SRF. Dabei kommt ein Kind vor, das Lebensfragen stellt, welche einfach und schwierig zugleich sind.

«Dem Stück ein Gesicht geben»

Zu den Interpreten dieses ungewöhnlichen Stücks gehören ein vierstimmiger Chor, ein Jodeldoppelquartett, ein Volksmusikensemble, ein Instrumentalensemble sowie ein Erzähler.

Das gemeinsame Musizieren der verschiedenen Formationen sei eine Herausforderung gewesen, sagt der Luzerner Albert Benz. Er leitet den Chor Coro Canarina: «Weil es sich hier um eine Neukomposition handelt, hat man die Hauptaufgabe, diesem Stück ein Gesicht zu geben.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr