CVP kritisiert Schwyzer Dividendenbesteuerung

Die zurzeit im Kanton Schwyz angewandte Praxis der Dividendenbesteuerung verstosse gegen das Rechtsgleichheitsgebot des Bundes, schreibt die CVP des Kantons Schwyz in einer Mitteilung. Deshalb fordert die CVP eine Änderung der Dividendenbesteuerung.

Regierungsgebäude des Kantons Schwyz von aussen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Kanton Schwyz soll bei der Dividendenbesteuerung nochmals über die Bücher, so die CVP des Kantons Schwyz. Keystone

Die Steuern für Dividenden seien zu tief, die Entlastung betrage 75 Prozent und sei damit so hoch wie sonst nirgends in der Schweiz, schreibt die CVP des Kantons Schwyz.

Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz sei in einem früheren Urteil zum Schluss gekommen, dass die aktuelle Dividendenbesteuerung im Kanton Schwyz gegen das Prinzip der Rechtsgleichheit verstosse.

«Wir fordern vom Kanton, dass die Dividendenbesteuerung angepasst wird. Ausserdem haben wir ein Loch in der Kantonskasse, so könnte man wieder mehr Geld einholen», so der Präsident der CVP des Kantons Schwyz, Andreas Meyerhans, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.