Das Spital Wolhusen wird mit einem Neubau ersetzt

Das neue Spital soll mit rund 110 Betten ähnlich gross werden wie heute, aber ganz anders organisiert. Die Räume sollen variabler genutzt werden können. Kosten soll der Neubau 110 Millionen Franken, eröffnet werden soll er schon 2019. Das heutige Spital wird später abgerissen.

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Bildlegende: Beat Villiger, Präsident Spitalrat Luzerner Kantonsspital (links) und Regierungsrat Guido Graf während der Information. zvg

Der Regierungsrat hatte schon 2011 beschlossen, das sanierungsbedürftige Spital in Wolhusen mit einem Neubau zu ersetzen. Ziel ist es, weiterhin eine vollumfängliche Gesundheitsversorgung in der Region zu gewährleisten. Nun ist klar, welche Leistungen das neue Spital erbringen soll.

Grundversorgung garantiert

«Wir bauen ein Spital, das eine vollständige Grundversorgung garantieren soll», erklärte Benno Fuchs, Chef des Luzerner Kantonsspitals LUKS, am Dienstag an der Medienorientierung. Konkret soll die Versorgung die Innere Medizin, die allgemeine Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe umfassen.

Den Schwerpunkt bildet weiterhin die elektive Orthopädie. Neu wird das Leistungsangebot mit einer Rehaklinik ergänzt. Im Gegenzug wird die bestehende Akutgeriatrie an den Standort Luzern verlegt.

Mit rund 110 Betten soll das neue Spital ähnlich gross werden wie das bestehende Haus. Kosten soll der Neubau 110 Millionen Franken, bezahlt vom Luzerner Kantonsspital LUKS, wo die kantonalen Spitäler Luzern, Sursee und Wolhusen zusammen geschlossen sind.

Wirtschaftliche Bedeutung

Er habe endlich Klarheit für Wolhusen schaffen wollen, sagte der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf am Dienstag. Das Ja zu einem Neubau sei ein gesundheitspolitischer, aber auch regionalpolitischer Entscheid. Das Spital sei wichtig für die medizinische Versorgung der Bevölkerung, gleichzeitig habe es eine volkswirtschaftliche Bedeutung. Der Kanton will das neue Spital mit einem Standortbeitrag von drei Millionen Franken unterstützen.