Das Zentralschweizer Sportjahr 2013

Das vergangene Jahr hat in der Zentralschweiz sportlich einiges geboten. Die wundersame Auferstehung des FC Luzern, die Turbulenzen beim EV Zug und die glücklosen Handballer des KTV Altdorf haben das Sportjahr 2013 geprägt.

Jubelnde Fussballer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der FCL kann in der neuen Saison jubeln. Vor wenigen Monaten sah dies noch anders aus. Keystone

Im Sportjahr 2013 sorgte der FC Luzern für die grössten Schlagzeilen. Im April standen die Luzerner Fussballer auf dem zweitletzten Platz der Tabelle. Der Trainer Ryszard Komornicki musste seine Koffer packen. Ein Grossinvestor mischte sich in die Nachfolger-Suche ein. Der ehemalige Präsident Mike Hauser musste den Verein beruhigen. Mit dem Carlos Bernegger an der Seitenlinie und Alex Frei als Sportchef ging es jedoch wieder aufwärts. Aktuell grüsst der FCL vom zweiten Platz in der Tabelle.

Negativspirale des EV Zug

In einer regelrechten Negativspirale befindet sich momentan der EV Zug. Der Eishockeyklub befindet sich tief im Tabellenkeller. Bereits zu Beginn der Saison ist Sand im Getriebe. Nach wenigen Spielen entlässt der Klub den Goalie Brian Boucher, der erst neu zum Klub gestossen ist. Der Sportchef Jakub Horak gerät in Erklärungsnot. Auch mit neuem Goalie findet der EVZ nicht aus der Krise.

Am Ende der Tabelle musste man die Handballer des KTV Altdorf erwarten. Und tatsächlich: Die Urner Handballer befinden sich am Schluss der NLA. Am Anfang der Saison hatte sich der Trainer Burkhard Keller noch erhofft, dass der KTV Altdorf nicht «Kanonenfutter» sein werde. Der Ligaerhalt wird für die Altdorfer schwierig.