Dem EV Zug entgehen mehrere 100‘000 Franken

Seit dem Wochenende ist es definitiv: Der EV Zug kann in dieser Saison nicht um den Meistertitel mitspielen. Stattdessen wird er mit den letzten Mannschaften der Tabelle die Platzierungsrunde bestreiten. Das führt zu Mindereinnahmen.

Am letzten Samstag in Lugano: Zugs Robert Schremp verwandelt den entscheidenden Penalty. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am letzten Samstag in Lugano: Zugs Robert Schremp verwertet den entscheidenden Penalty. Keystone

Zwar vermochte der EVZ am Wochenende auswärts gegen Lugano im Penaltyschiessen zu punkten. Doch trotz des 3:2-Sieges können die Zuger nicht mit den besten acht Mannschaften um den Meistertitel kämpfen. In den letzten elf Jahren schaffte der EV Zug die Playoff-Qualifikation immer.

Ausfälle minimieren

Besonders in den Playoffs sind Heimspiele Kassenschlager. «Ein solches Spiel generiert bis zu 100'000 Franken», sagt EVZ-Geschäftsführer Patrick Lengwiler gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz». Diese Einnahmen fehlen, wenn der EVZ lediglich die Platzierungsrunde bestreitet.

Einen Teil der Ausfälle kompensiert der Klub dank eines Bonus-Malus-Systems: Die Spieler bekommen wegen der schlechteren Leistungen weniger Lohn. «Das kann pro Spieler ein Monatslohn oder mehr sein», so Lengwiler weiter.

Abstiegsgefahr ist fast gebannt

Biel und Rapperswil-Jona heissen die Gegner des EVZ in der Platzierungsrunde. Dazu kommt entweder der SC Bern oder Lausanne.

Die Mannschaften nehmen die Punkte und Torverhältnisse der vergangenen Spiele mit. Das bedeutet für den EV Zug: Die Wahrscheinlichkeit eines Abstiegs ist sehr gering. EVZ-Geschäftsführer Lengwiler hat die Rechnung gemacht: «Damit wir in der Nationalliga A bleiben können, muss Biel mindestens eines der verbleibenden sieben Spiele verlieren.»