«Den Zentralschweizer Ski-Fahrern lief es letzte Saison besser»

Mit dem Weltcup-Final in der Lenzerheide geht die Ski-Saison zu Ende. Der SRF Ski-Experte Bernhard Schär blickt auf eine durchzogene Saison mit einer überragenden Dominique Gisin zurück.

Wendy Holdener während dem Slalom auf der Lenzerheide am 15.3.14. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Schwyzerin Wendy Holdener ist trotz ihres jungen Alters bereits die Teamleaderin. Keystone

«Dominique Gisin überstrahlte mit ihrem Sieg in der Abfahrt in Sotschi alle Zentralschweizer Ski-Fahrerinnen und -Fahrer», sagt SRF Ski-Epxerte Bernhard Schär gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF. Ansonsten resultierten in dieser Saison weniger Podestplätze als noch im letzten Winter. Trotzdem überzeugten vor allem die Frauen mit starken Leistungen. «Wendy Holdener, Fabienne Suter und auch Nadja Jnglin-Kamer fuhren mehrmals in dieser Saison nur knapp am Podest vorbei», bilanziert Bernhard Schär.

Schnelle Zentralschweizer Frauen

Vor allem in den schnellen Disziplinen (Abfahrt und Super-G) konnten die Zentralschweizerinnen überzeugen: «Mit Dominique Gisin, Fabienne Suter und Nadja Jnglin-Kamer kommen drei der fünf Top-Fahrerinnen aus der Zentralschweiz.

Und auch im Slalom kommen mit Wendy Holdener, Denise Feierabend und Michelle Gisin die besten Athletinnen aus der Zentralschweiz», sagt Bernhard Schär.

Bei den Männern lief es diese Saison nicht gut. «Markus Vogel ist einseits im gereiften Alter und andereseits gibt es im Slalom insgesamt grosse Konkurren. Gleichzeitig gibt es aber intern im Schweizer Team zu wenig Konkurrenzkampf», sagt Bernhard Schär. Einer der diesen Kampf beleben könnte, ist Reto Schmidiger. Doch er war diese Saison eine Negativ-Überraschung. Reto Schmidiger konnte nicht an die guten Resultat von letzter Saison anknüpfen, trotzdem sei er eine grosse Zukunftshoffnung, so Bernhard Schär.