Der Ausflugsberg Rigi soll zum Erlebnisraum werden

Mit einem Masterplan wollen die Rigi Bahnen und die Rigi Plus AG die Angebote auf dem ganzen Berg bündeln und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung schaffen.

Bei den Verantwortlichen auf der Rigi setzt man auf eine gemeinsame Marke, und auf die spezifischen Eigenschaften verschiedener Orte auf der Rigi. So soll auf Rigi Kulm vor allem die wachsende Gruppe der asiatischen Reisenden angesprochen werden. Wellnesstouristen finden auf Rigi Kaltbad ihre Badeoase, für Familien will man die Angebote im Bereich Naturerlebnisse ausbauen.

Um die Ideen im 200-seitigen Masterplan umzusetzen, braucht es die Unterstützung von Tourismusanbietern, von Hoteliers, aber auch von Berglandwirten an und auf der Rigi. «Das wird unsere Aufgabe sein - diese Leute ins Boot zu holen», sagt Christian Haueter. Er ist der Geschäftsführer von Rigi Plus AG.

Neu ist eine gemeinsame Plattform auf dem Internet, und auch das Logo ist neu: Ein geschwungener, weisser Schriftzug auf dunkelgrünem Grund löst den zackigen blau-rot-rosa Schriftzug des aktuellen Logos ab. «Damit signalisieren wir die Sanftheit der Rigi - dadurch hebt sie sich von anderen, schroffen, Bergen in den Alpen ab», sagt Roger Joss von den Rigi-Bahnen.