Der EVZ will mit Power-Eishockey überzeugen

In der ersten Runde der Playoffs ausscheiden, das soll dem EVZ in der neuen Saison nicht wieder passieren. Der EVZ hat seine Lehren gezogen. Cheftrainer Harold Kreis verlangt von seinen Spielern ein körperbetonteres, aggressiveres Spiel.

Portät von EVZ-Headcoach Harold Kreis Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die EVZ-Führung - in der Bildmitte Cheftrainer Harold Kreis - hat heute ihre Ziele für die neue Saison ausgeführt. Keystone

Ab Freitag gilt es ernst. Dann startet der EV Zug in die neue Eishockey-Saison. Erster Ernstkampf ist das Champion-Hockey-League-Spiel gegen den finnischen Club IFK Helsinki. Danach folgt am 9. September das erste Spiel der neuen Nationalliga-A-Saison. Zuhause trifft der EVZ auf den HC Lugano.

Mehr Kampf, mehr Körpereinsatz

«Wir müssen diese Saison physisch robuster spielen», sagt Cheftrainer Harold Kreis an der Medienorientierung zum Saisonstart. Hier erhofft sich Kreis einen Push durch die vier Neuverpflichtungen: den Schweden Carl Klingberg, den Kanadier David McIntyre - beides Stürmer - und die beiden Schweizer Verteidiger Raphael Diaz und Timo Helbling.

Finanziell hat der EV Zug die vergangene Saison bei einem Umsatz von rund 27 Millionen Franken mit einem Verlust von rund 90'000 Franken abgeschlossen. Das Ergebnis ist primär auf das frühe Scheitern in den NLA-Playoffs zurückzuführen. Die Zuger waren in den Viertelfinals gegen Lugano mit einer 0:4-Niederlagenserie ausgeschieden.

Gemäss CEO Patrick Lengwiler ist ein Weiterkommen in den Playoffs für das Finanzergebnis des EVZ essentiell. «Darauf abstützen können und wollen wir den EVZ jedoch nicht», sagte der Geschäftsführer an der Medienorientierung zum Saisonstart.