Weihnachtliche Hoffnungen Der Luzerner «Christkindli-Briefkasten»

Ein Briefkasten, angeschrieben mit «Christkind». Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Christkindli-Briefkasten steht unscheinbar neben der grossen Krippe vor dem Rathaus in der Stadt Luzern. SRF / Silvan Fischer

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Die Initiantin

Die Aktion ist eine Privatinitiative der ehemaligen, langjährigen Luzerner Politikerin Heidi Rothen. Sie erzählt an dieser Stelle fünf Anekdoten im Zusammenhang mit dem «Christkindli-Briefkasten».

Seit über 20 Jahren gibt es in der Stadt Luzern einen «Christkindli-Briefkasten». Er steht von Ende November bis Mitte Januar vor dem Luzerner Rathaus. Jeden Winter werden dort mehrere hundert Wünsche, Nöte und Sorgen von Kindern und Erwachsenen eingeworfen und «an das Christkind weiter geleitet».

In den Briefen werden teils kuriose, lustige, ausgefallene, aber auch tragische Wünsche und Situationen geschildert. Da wünschen sich einsame Menschen ein gemeinsames Essen mit dem Christkind, ein Mann sucht auf diesem Weg eine liebe Frau, eine alte Frau wünscht sich eine neue Matratze oder eine Familie möchte wieder mal gut und gesund essen.

Die Wünsche werden jeweils von einem Team gelesen, begutachtet und nach Möglichkeit erfüllt. Unterstützt wird der «Christkindli-Briefkasten» von einer Stiftung und durch Spenden.